AZ-Analyse zum Basketball-Beben: NBA geht mit einer Europa-Division an den Start

München – Die Richterskala hatte schon eine Weile das Beben angekündigt – und nun ist es da. Die NBA wird 2026 mit einer Europa-Division an den Start gehen. Das gab Commissioner Adam Silver nun offiziell bekannt – und die NBA hat bei ihrem Europa-Angriff die Schützenhilfe des Weltverbandes Fiba! Eine AZ-Analyse.

Die Plan-Skizze: Die NBA hat eine Division mit 16 Teams aus Europa ins Auge gefasst, wie Silver sagte. „Vielleicht zwölf permanente Klubs und vier, die auf einer Jahres-Basis teilnehmen.“ All das sei aber noch nicht in Stein gemeißelt und veränderbar. „Das ist etwas, das wir eben erst zu erkunden beginnen.“ Eine Flunkerei – Hinterzimmergespräche mit potenziellen Teams hat es laut Berichten längst gegeben.

FC Bayern, Real Madrid und Barcelona: Läuft da irgendein Deal mit Fußballklubs? 

Die Teilnehmer: Manchester City und Paris St-Germain sollen für die NBA Europe ein eigenes Team hochfahren. Mit Villeurbanne soll auch ein Starter der Euroleague interessiert sein – weil dessen Inhaber Tony Parker aus seiner Karriere starke NBA-Bindung hat und seine Graue Maus wertvoller würde.

Die NBA hat den Starttermin des Europa-Projekts auf 2026 gelegt. Ein Zufall? Da läuft der Vertrag der Euroleague mit der International Management Group (IMG) aus – der neue Vertrag bis 2036 steht, muss von den Klubs aber erst noch unterzeichnet werden. NBA-Gerüchte halten sich deswegen um Real Madrid, den FC Barcelona und Fenerbahce Istanbul – und ebenso unbestätigterweise um den FC Bayern. Läuft da irgendein Deal mit Fußballklubs? Oder ist das nur gratis NBA-Marketing mit dem Namen der Klubs? Auch andere Traditionsklubs, die (aktuell noch) nicht in der Euroleague sind, könnten hinüberhüpfen. Hindernis: Der Einkaufspreis soll bei 250 Mio. Dollar liegen.

Fiba gibt der NBA Schützenhilfe

Die Rolle der Fiba: Die Fiba gibt der NBA Schützenhilfe. Möglich, dass sie im Dauer-Zoff mit der Euroleague hofft, dass ihre minder beachtete Champions League aus dem Schatten der Euroleague treten könnte.

Die Auswirkungen: Die Euroleague hat sich als Liga etabliert und wird als wichtiger wahrgenommen als die nationalen Ligen. Auch die Finanzlage von Europas Königsklasse dürfte sich durch den frischen Abu-Dhabi-Sponsordeal zuletzt gebessert haben. Doch die Balance ist fragil. Eine NBA Europe könnte hart treffen. Klar ist: Es käme zu Konkurrenz der NBA mit der Euroleague, die Silver „jene Liga“ nannte und fand, es gebe eine „Riesenlücke zwischen dem Interesse an dem Sport und der Entwicklung, wie wir hier in Nordamerika eine Liga ausrichten“ – Respekt klingt anders.
Euroleague-Chef Paulius Motiejunas sagte der „L’Équipe“, er sehe „keine Kriegserklärung“ durch die NBA und die Fiba, viele sei im Vagen geblieben. Er betonte die Stärken der Euroleague und sieht eine Lösung, die alle drei Seiten beinhaltet, für „den einzigen Weg“. Er sehe den Ball dafür nach einem Treffen vor knapp zwei Wochen bei der NBA und der Fiba. Man kann die veröffentlichten Pläne von NBA und Fiba nun aber als eine Art Antwort ansehen.

Die Tendenz: Wechseln die Star-Teams wie Real & Co. nach 2026 nicht das Lager, braucht der Euroleague grundsätzlich nicht bange sein. Fünf der vorigen sechs NBA-MVPs sind Europäer. Die NBA-Stars Luka Doncic, Nikola Jokic und Giannis Antetokounmpo (alles Europäer) schwärmen von der Euroleague. Geld ist aber immer eine einflussreiche Variable.
Das Basketball-Beben wird nachwirken.

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