Australian Open Finale : Jelena Rybakina gewinnt zum ersten Mal die Australian Open

Im Finale der Damen bei den Australian Open hat sich die 26-jährige Jelena Rybakina erstmals den Titel gesichert. Die Weltranglisten-Fünfte aus Kasachstan setzte sich in der Neuauflage des Endspiels von 2023 überraschend mit 6:4, 4:6, 6:4 gegen die Topfavoritin Aryna Sabalenka aus Belarus durch.

Mit diesem Sieg feierte sie ihren zweiten Grand-Slam-Titel nach ihrem Triumph in Wimbledon 2022 und revanchierte sich für das verlorene Endspiel gegen Sabalenka am Yarra River 2023. Die Belarussin muss hingegen weiter auf ihren fünften Grand-Slam-Titel warten und verpasste ihren dritten Titel bei den Australian Open. Die Siegerin der Jahre 2023 und 2024 war im vergangenen Jahr ebenfalls im Finale an Madison Keys (USA) gescheitert.

Rybakina gewann ersten Satz

Sabalenka und Rybakina hatten das Turnier bis zum Finale dominiert. Beide Spielerinnen hatten auf dem Weg ins Endspiel keinen Satz abgegeben. Noch vor der Partie hatte Sabalenka voller Selbstvertrauen gesagt: „Mein Job ist noch nicht erledigt.“ Doch im Finale suchten die Favoriten lange ihren Rhythmus. Rybakina nahm ihr sofort den Aufschlag ab und spielte den ersten Satz in einer beeindruckenden Ruhe zu Ende. Nach 37 Minuten holte sich Rybakina den ersten Satz.

Sabalenka unterliefen ungewohnt viele Fehler, die 27-Jährige fing zunehmend an zu hadern. Vor allem bei ihrem zweiten Aufschlag hatte sie große Probleme, Rybakina kam hier zu vielen leichten Punkten. Trotzdem stand es nach dem zweiten Satz 1:1.

Sabalenka hatte das Momentum nun auf ihrer Seite. Die viermalige Grand-Slam-Turnier-Siegerin zog im Entscheidungssatz schnell auf 3:0 davon, doch dann kämpfte sich Rybakina noch einmal zurück. Die 26-Jährige machte fünf Spiele in Serie und schlug beim Stand von 5:4 zum Matchgewinn auf. 

Sonntag kämpfen die Männer um den Titel

Schon das letzte Duell zwischen beiden hatte Rybakina für sich entschieden: Bei den WTA Finals Anfang November in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewann die Kasachin das Endspiel und sicherte sich ein Rekordpreisgeld von rund 4,42 Millionen Euro.

Am Sonntag kämpfen bei den Männern der Weltranglisten-Erste Carlos Alcaraz aus Spanien und Rekord-Grand-Slam-Champion Novak Đoković aus Serbien um den Titel. Alcaraz hatte im Halbfinale über 5:27 Stunden Alexander Zverev besiegt. Đoković hatte Titelverteidiger Jannik Sinner aus Italien ebenfalls in fünf Sätzen bezwungen.