Antonio Rüdiger: „Der Junge hat ein bisschen übertrieben“

Antonio Rüdiger im Spiel gegen Getafe CF

Stand: 16.03.2026 • 23:44 Uhr

Antonio Rüdiger hat den Vorwurf von Diego Rico vom FC Getafe zurückgewiesen, ihn absichtlich und boshaft gefoult zu haben. Rüdiger hatte seinen Gegenspieler mit dem Knie im Gesicht gertroffen.

Wenn man sich natürlich die Bilder in Zeitlupe anschaut, dann sieht es schlimm aus. Das will ich nicht herunterspielen„, sagte der deutsche Nationalspieler von Real Madrid in der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League am Dienstag (21 Uhr) gegen Manchester City.

So wie er nach dem Spiel geredet hat, könnte man meinen, ich hätte ihn umgebracht„, äußerte der 33-Jährige, der mit Real nach dem 3:0 im Hinspiel vor dem Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse steht.

Rüdiger weist Absicht von sich

Bei der 0:1-Niederlage Anfang März gegen Getafe in der spanischen Liga hatte Rüdiger Mitte der ersten Hälfte den am Boden liegenden Diego Rico mit dem Knie im Gesicht getroffen. Das Einsteigen des Deutschen wurde vom Schiedsrichter aber nicht geahndet. Auch der VAR schritt nicht ein. „Ich mag es, hart zu spielen. Aber auch ich habe Grenzen. Ich glaube, der Junge hat ein bisschen übertrieben„, sagte der Verteidiger. Es sei nie seine Absicht gewesen, den Spanier absichtlich zu foulen.

Er habe Diego Rico nicht wehtun wollen, sagte Rüdiger. „Wenn ich ihn mit Absicht gefoult hätte, wäre er nicht wieder aufgestanden.“

Diego Rico erhob Vorwürfe gegen Rüdiger

Diego Rico hatte Rüdiger nach der Partie Brutalität vorgeworfen. „Kein anderer Profi würde mit solcher Boshaftigkeit auf einen am Boden liegenden Spieler losgehen und ihn mit dem Knie so brutal treffen, wenn der Ball gar nicht in diesem Bereich war.“ Der Linksverteidiger musste nach der Aktion behandelt werden, konnte das Spiel aber beenden.

FC Getafes Diego Rico gestikuliert in Richtung Linienrichter