

Spanien begrüßt Waffenruhe und kritisiert USA wegen Kriegsbeginn
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez begrüßt die Vereinbarung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, kritisiert aber zugleich die USA wegen des Beginns des Krieges. „Die spanische Regierung wird nicht jenen applaudieren, die die Welt in Brand stecken, nur weil sie dann mit einem Eimer auftauchen“, schreibt Sanchez auf der Online-Plattform X, ohne die US-Regierung zu nennen.
Eine Waffenruhe sei immer eine willkommene Nachricht. Die kurzzeitige Erleichterung dürfe jedoch nicht „das Chaos, die Zerstörung und die verlorenen Menschenleben“ vergessen machen. Sanchez fordert, dass sich „Diplomatie, internationales Recht und FRIEDEN“ durchsetzen müssten.
Außenminister José Manuel Albares sprach im Interview des Radiosenders RNE von einem „Tag der Hoffnung“. Zugleich forderte er aber, dass auch die israelischen Angriffe auf den Libanon eingestellt werden.
