Noch nie haben sich so viele Verbraucher über die Post beschwert wie im vergangenen Jahr. Ein Großteil beschwert sich über beschädigte Briefe oder falsche Zustellungen.
© Markus Spiske/unsplash.com
Im Jahr 2025 sind 55.395 Beschwerden über die Post und ihre Wettbewerber eingegangen. Aus diesen Zahlen der Bundesnetzagentur geht hervor, dass ein neuer Höchststand erreicht wurde. Im Vergleich zum Jahr davor sind es ein Viertel mehr Beschwerden. Damals waren es 44.406 gewesen.
Bei den Beschwerden geht es vor allem um Briefe und Pakete, die beschädigt
ankommen oder beim falschen Adressaten gelandet sind. Zudem haben sich Verbraucherinnen und Verbraucher über zu lange Wartezeiten für ihre Sendungen beschwert. In
einem kleinen Teil der Wortmeldungen geht es auch um Öffnungszeiten von Filialen und Briefkästen. Rund 90 Prozent der
Beschwerden gelten dem Logistikkonzern DHL, der im Inland als Deutsche Post auftritt und Marktführer ist. Zu den Wettbewerbern gehört DPD.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
