Seit 2016 gilt die Mietpreisbremse, dennoch ist Wohnen in Großstädten deutlich teurer geworden. In Berlin sind die Mieten am stärksten gestiegen – um fast 70 Prozent.
© Bernd von Jutrczenka/picture alliance/dpa
Trotz Mietpreisbremse müssen Wohnungssuchende
in Großstädten heute im Schnitt 43 Prozent mehr zahlen als noch vor zehn
Jahren. In Berlin sind es sogar 69 Prozent mehr – der höchste Zuwachs
bundesweit. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine
Anfrage der Linken-Abgeordneten Caren Lay hervor.
Das Bauministerium bezieht sich dabei auf
Angebotsmieten ohne Nebenkosten von im Internet inserierten Wohnungen in
14 Großstädten. Demnach stieg die geforderte Kaltmiete in Berlin von
9,02 Euro je Quadratmeter im Jahr 2016 auf 15,25 Euro im vergangenen
Jahr.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
