Ostern ist ein wichtiges Fest im Christentum. Eigentlich sogar das höchste Fest, noch wichtiger als Weihnachten. Christen feiern am Ostersonntag die Auferstehung von Jesus Christus. Jesus gab es wirklich. Er war ein jüdischer Prediger, der vor über 2000 Jahren in Palästina gelebt hat. Er hatte viele Anhänger und Anhängerinnen. Zu der Zeit war das Land von den Römern besetzt. Und die waren mit Jesus und seinen Ansichten nicht einverstanden. Sie glaubten, dass er die Macht an sich reißen wollte und ließen ihn kreuzigen. Für seine Anhänger und Anhängerinnen war das natürlich schrecklich. Sie glaubten aber, dass Jesus drei Tage nach der Kreuzigung wiederauferstanden ist und sie gründeten die christliche Religion. Das Osterfest soll daran erinnern. Über das genaue Datum des Festes war man sich nicht immer einig. Und es ist ein bisschen kompliziert. Ostersonntag ist immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Der Frühling beginnt am 21. März, also ist Ostern immer danach.
