Die Eintracht Frankfurt Frauen haben den Einzug ins Finale des Europacups verpasst. In Göteborg gab es zwar einen knappen Sieg, der Rückstand aus dem Hinspiel war allerdings zu groß.
Die Eintracht Frankfurt Frauen haben den Einzug ins Finale des Europacups verpasst. Am Donnerstag gewannen sie zwar das Rückspiel im schwedischen Göteborg bei BK Häcken mit 1:0 (1:0). Durch das 0:3 im Hinspiel reichte das aber nicht, um das Halbfinale zu überstehen.
Wie erwartet legte die Eintracht sofort druckvoll los, um so schnell wie möglich das erste Tor zu erzielen. Elisa Senß hatte per Fernschuss nach nicht mal zwei Minuten die erste gute Chance. Kurz darauf trafen zuerst Laura Freigang und dann Ereleta Memeti gute Volley-Chancen im Strafraum nicht richtig (15./16.). In der 31. Minute klingelte es dann: Nicole Anyomi erkämpfte sich einen langen Pass, ließ die gegnerische Abwehr stehen und versenkte zum 1:0.
Altenburg hält Eintracht im Spiel
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte musste die Eintracht noch eine Schrecksekunde überstehen: Torfrau Lina Altenburg konnte gegen Felicia Schröder, die im Hinspiel geglänzt hatte, gerade noch parieren. Ähnlich begann auch der zweite Durchgang, als Altenburg gegen Monica Jusu Bah zur Stelle war. Danach gab es wieder das gewohnte Bild: Die Frankfurterinnen rannten an. Der Schuss von Rebecka Blomqvist aus spitzem Winkel blieb allerdings die beste Chance (51.).
Denn obwohl die Eintracht deutlich feldüberlegen war und sich in der gegnerischen Hälfte regelrecht einnistete, sprang dabei zu wenig raus. BK Häcken kämpfte und verteidigte seinen Vorsprung leidenschaftlich, dem Team von Trainer Niko Arnautis fiel insgesamt zu wenig ein. So war das Aus im Europapokal schmerzhaft, aber folgerichtig.
BK Häcken – Eintracht Frankfurt 0:1 (0:1)
Häcken: Birkisdottir – Akgün, Östlund, Luik, Sandbech – Tindell, Selerud – Palmadottir (64. Nyström), Anvegard (88. Matriano), Jusu Bah (82. Karlsson) – Schröder
Eintracht: Altenburg – Riesen (64. Raso), Doorsoun (89. Gräwe), Östenstad, Lührßen – Reuteler (78. Ilestedt), Senß, Memeti – Freigang, Blomqvist (64. Chiba), Anyomi (78. Markou)
Tore: 0:1 Anyomi (31.)
Gelbe Karten: Birkisdottir, Nyström, Schröder / Raso, Lührßen, Memeti
Schiedsrichterin: Martincic (Kroatien)
