James McAvoy, 46, schottischer Schauspieler, will nicht auf seine langen Os und Es reduziert werden. „Mit meinem Akzent habe ich diese Erfahrung gemacht, dass ich plötzlich keine Person mehr mit unendlichen Möglichkeiten und Potenzialen bin – ich bin ‚diese schottische Person‘“, sagte er im Interview mit dem Guardian. „Ich bin nur noch ein Geräusch, das aus meinem Mund kommt.“ Stimme und Akzent könnten, wenn andere sie als unangenehm wahrnehmen, verhindern, als voller Mensch gesehen zu werden, und einen „zu etwas Geringerem“ machen. Doch ihm sei klar, dass er sich auf „möglicherweise ziemlich tückischem Terrain“ bewege, wenn er sich als weißer, männlicher Europäer über Bias und Vorurteile echauffiert. „Es gibt Menschen, denen ist es deutlich schlechter ergangen“, sagte McAvoy. Und er sei ja auch noch erfolgreich. „Also, worüber kann ich mich schon beschweren?“

Blake Lively, 38, Schauspielerin, greift zu. Und zwar im Nickelodeon Universe Theme Park, einem Freizeitpark in New Jersey. Auf Instagram postete sie eine Reihe von Storys, die sie im Park zeigen, darunter ein Video, wie sie in einem überdimensionierten Greifautomaten selbst als menschliche Greifzange in einer Art Tragetasche hinabgelassen wird. Sie bekommt unter anderem einen aufblasbaren Schwimmreifen zu fassen. „Ich hatte noch nie so viel Spaß dabei, öffentlich gedemütigt zu werden“, schrieb Lively zu dem Video. Laut der Website des Freizeitparks handelt es sich um den Double Dare Human Crane (ein Übersetzungsversuch: Doppelter-„Trau dich“-Menschlicher-Kran). Andere Storys zeigen Lively mit einem Paw-Patrol-Maskottchen oder in der Achterbahn.

Tiger Woods, 50, Golfer, schaltet einen Gang zurück. Nachdem er sich bei einem Unfall in Florida mit seinem Auto überschlagen hatte und wegen Fahruntüchtigkeit angeklagt wurde, kündigte er auf der Plattform X an, sich eine Auszeit nehmen zu wollen. „Ich weiß um und verstehe den Ernst der Situation, in der ich mich wiederfinde“, schrieb er. Er wolle einen Schritt zurücktreten und sich in Behandlung begeben. „Ich bin entschlossen, mir die Zeit zu nehmen, die es braucht, um gesünder, stärker und fokussierter zurückzukommen – sowohl persönlich als auch beruflich“, schrieb er. Er bat zudem um Privatsphäre und Rücksichtnahme auf seine Familie und sich selbst.

Roland Kaiser, 73, Sänger, wird verfilmt. „Ja, es ist wahr! Meine Geschichte kommt ins Kino“, schrieb er auf Instagram. „Ich freue mich sehr darüber und bin unendlich stolz.“ Dazu postete er das Bild einer Kinoleinwand, die wohl den Titel seiner Filmbiografie verrät: „Roland“. Mehr Informationen gab der Schlagersänger noch nicht heraus, er versprach aber: „Mehr dazu bald …“ Kaiser war erst im vergangenen Jahr in den Kinos zu sehen mit dem Konzertfilm „50 Jahre Roland Kaiser – Ein Leben für die Musik“. In der Dokumentation gab Kaiser Einblicke in sein Leben und den Tour-Alltag.

Megan Thee Stallion, 31, Rapperin, ist während eines Auftritts am Broadway ins Krankenhaus gebracht worden. Das berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend. „Während der Vorstellung am Dienstagabend fühlte sich Megan sehr krank und wurde sofort in ein lokales Krankenhaus transportiert, wo ihre Symptome untersucht werden“, sagte ein Sprecher der Broadway-Show. Zunächst blieb unklar, um welche Symptome es sich handelte. Stallion feierte ihr Broadway-Debüt im März mit „Moulin Rouge! The Musical“ in der Hauptrolle des Charles Zidler, des Direktors und Gründers des Varieté-Theaters Moulin Rouge in Paris.
