Bei der Schlagernacht des Jahres fegten die Stars der Szene im Discofox-Tempo über die Bühne der Olympiahalle in München. DJ Ötzi, Ross Antony oder Matthias Reim hatten jeweils rund 20 Minuten Zeit, ihre größten Hits in die ausverkaufte Party-Arena zu bringen.
Schlagernacht des Jahres in München: Andy Borg sorgt für auffälligen Bühnenmoment
Einer sorgte für einen der auffälligsten Momente des Abends: Andy Borg. Eine Pyro-Szene auf der Bühne und seine Reaktion darauf lenkten kurz die Aufmerksamkeit auf seinen Auftritt. Die AZ war vor Ort.
Direkt als zweiter Künstler startete Andy Borg die sechsstündige Mega-Show mit Klassikern wie „Die Fischer von San Juan“ und „Adios Amor“. Bis zum letzten Song „Sarah“ lief sein Set routiniert und ohne Wackler.

© Jens Niering
von Jens Niering
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Doch kurz vor Schluss sorgte eine Feuerfontäne für einen auffälligen Moment auf der Bühne. Andy Borg reagierte sichtbar und kommentierte mit „Das war knapp“. Für viele Zuschauer wirkte die Szene überraschend.
Das Produktionsteam widerspricht ein paar Tage später in der AZ dieser Darstellung. Der Sänger sei vorab eingewiesen worden, eine Gefährdung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.
Andy Borg sorgt mit Pyro-Moment für Aufmerksamkeit
Nach dem letzten Ton blieb Borg noch einen Moment im Scheinwerferlicht stehen, summte leise den Refrain weiter und kommentierte die Situation mit gewohnt trockenem Humor.
„Wo ist denn jetzt dieser Moderator?“, fragte er schließlich irritiert ins Publikum. Gemeint war René Travnicek, der ihn zuvor angekündigt hatte. Doch statt Unterstützung wurde es plötzlich dunkel im Saal. „Wir haben keinen Moderator? Ja, guckt euch das an!“, kommentierte Borg.
Andy Borg: Sprint von der Bühne im letzten Moment
Als dann bereits die ersten Töne des nächsten Künstlers Mickie Krause, der nahtlos übernehmen sollte, durch die Halle dröhnten, wurde es hektisch, denn Andy Borg stand noch immer auf der Bühne.
Ein Mitarbeiter gab Borg schließlich ein deutliches Zeichen und der Schlagerstar verließ die Bühne kurzerhand im Laufschritt. Selbst mit 65 Jahren kann Andy Borg nicht nur singen, sondern im Zweifel auch ziemlich schnell sprinten.
Anmerkung der Redaktion: Nach Veröffentlichung hat sich das Produktionsteam bei der AZ gemeldet und einige Details zum Ablauf des Auftritts klargestellt. Der Artikel wurde entsprechend angepasst.



