Michael Gregoritsch: „Ein Boykott würde mir das Herz brechen“

DIE ZEIT: Herr Gregoritsch, 28 Jahre lang war Österreich nicht bei einer Fußball-WM dabei. Und dann erlösen Sie im November 2025 gegen Bosnien-Herzegowina mit Ihrem Tor die Fußballfans von diesem Trauma. Woran erinnern Sie sich besonders gern?

Michael Gregoritsch: Ich habe fast alles vergessen und kann mich eigentlich nur an die Fernsehbilder erinnern. Aber eines weiß ich noch: Es gab im ganzen Stadion nur Menschen mit freudigen Gesichtern.

ZEIT: Sie sind kein Superstar, haben nie große Titel gewonnen – aber nun österreichische Sportgeschichte geschrieben. Ist das schon eingesickert?