Energiepreise: Da braut sich was zusammen

Es ist eigentlich nur ein Brief, Post vom Stromanbieter, aber einer, der bereits große Befürchtungen vorwegnimmt. „Ihre Versorgung ist gesichert“ schreibt das Unternehmen Eon derzeit seinen Kunden, drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs. Zufall ist die offensive und erklärende Kommunikation nicht, schließlich erinnern sich alle noch sehr gut an 2022 und 2023. Damals waren die Preise für Strom und Gas wegen des Ukraine-Kriegs nicht nur an der Börse in ungeahnte Höhen gestiegen, auch Haushalte zahlten auf einmal sehr viel mehr für ihren Energieverbrauch. So viel, dass die Ampelregierung Steuergeld einsetzte, um die Preise zu begrenzen.