Tiger Woods in Autounfall verwickelt und festgenommen

Golflegende Tiger Woods ist nach einem Autounfall im US-Bundesstaat Florida festgenommen worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, stand er vermutlich unter dem Einfluss von Rauschmitteln. Woods, der bei dem Unfall unverletzt blieb, habe mit dem von ihm gesteuerten Auto einen Lastwagen gestreift, wie Sheriff John Budensiek sagte.

Der 50-Jährige habe Anzeichen einer „Beeinträchtigung“ gezeigt, habe jedoch einen Atemalkoholtest bestanden, sagte Budensiek weiter. Da er einen Urintest verweigert habe, werde nun wegen Fahrens unter dem Einfluss von Rauschmitteln, Sachbeschädigung und der Weigerung, sich einem rechtmäßigen Test im Zusammenhang mit dem Unfall zu unterziehen, ermittelt.

2021 Autounfall in Los Angeles

Zuvor hatten US-Medien bereits über einen Unfall von Woods in Jupiter Island berichtet. Der Crash ereignete sich demnach kurz nach 14 Uhr Ortszeit.

Es war nicht der erste Autounfall des 50-Jährigen. Woods war bereits im Februar 2021 in Los Angeles mit dem Auto von der Straße abgekommen, hatte sich mehrfach überschlagen und dabei komplizierte Brüche am Bein erlitten. Er lag drei Wochen im Krankenhaus und danach nach eigenen Angaben weitere drei Monate in einem Krankenbett bei sich zu Hause in Florida.

Woods hatte zuletzt Gerüchte um ein Comeback bei den ab dem 9. April stattfindenden US-Masters in Augusta befeuert. Der 50-Jährige hatte nach langer Verletzungspause am vergangenen Dienstag in der neuen Indoor-Liga Tomorrow’s Golf League für Aufsehen gesorgt, als er dort überraschend einige Schläge machte.

Seinen letzten größeren Auftritt hatte Woods bei den British Open 2024. Nach einem Achillessehnenriss im Frühjahr 2025 fiel er für die Saison aus – und ließ sich im vergangenen Herbst dann ein weiteres Mal am Rücken operieren. „Dieser Körper … Er erholt sich nicht mehr so wie damals, als ich 24, 25 war. Das heißt nicht, dass ich es nicht versuche“, sagte Woods. Mit Blick auf die US-Masters ergänzte er: „Ich möchte spielen, ich liebe das Turnier.“ Er werde auf jeden Fall vor Ort sein, so der US-Amerikaner. „Wir werden sehen, wie es läuft. Ich werde diese Woche zu Hause trainieren und weiter versuchen, Fortschritte zu machen.“