Promi-News: Barry Keoghan versteckt sich wegen Hasskommentaren zu Hause – Panorama

Barry Keoghan, 33, Schauspieler, versteckt sich zu Hause. Die Beschimpfungen im Internet aufgrund seines Aussehens seien so schlimm geworden, dass sie sein Leben stark beeinträchtigen würden und er nun „nicht mehr aus dem Haus gehen will“, sagte er im Interview mit Sirius-XM-Moderator Ben Harlum. Wegen Hasskommentaren sei er bereits seit 2024 nicht mehr in sozialen Medien aktiv. Aber die Situation sei noch immer so schlimm, dass er sich aus der Öffentlichkeit zurückziehe und darüber nachdenke, die Schauspielerei aufzugeben. „Es gibt so viel Hass im Internet. Ich werde wegen meines Aussehens ständig beschimpft, und es ist längst nicht mehr so, als würde man sagen: ‚Das passiert jedem.‘“ Der irische Schauspieler wurde unter anderem bekannt für die Filme „Saltburn“ und „The Banshees of Inisherin“.

Millie Turner/Invision/dpa

Meryl Streep, 76, Schauspielerin, bringt Steine zum Sprechen. In dem Science-Fiction-Film „Der Astronaut“ leiht sie dem Stein-ähnlichen Alien „Rocky“ für kurze Zeit ihre Stimme. In dem Film sucht der Biologe Ryland Grace, gespielt von Ryan Gosling, nach einer passenden Stimme, um die Sprache des Aliens zeitgleich per Computer ins Englische zu übersetzen. Eine von denen, die er testet, gehört Meryl Streep – sie wird aber von Grace schließlich nicht ausgewählt. Die Regisseure Phil Lord und Chris Miller hätten sich Stimmen vorgestellt, die für das Alien passen könnten, erzählten die beiden dem Portal Entertainment Weekly. „Wir dachten, wäre es nicht witzig, Meryl Streep dafür zu bekommen?“, sagte Miller. Allerdings drückten sich die Regisseure davor, die Schauspielerin für den kleinen Auftritt anzufragen. „Ihr habt noch nie eine Gruppe von Filmemachern so lange prokrastinieren sehen“, sagte Lord. Am Ende habe Meryl Streep aber zugesagt. „Sie war wunderbar“, so Lord. „Sie war so lustig und aufmerksam und spielerisch, und sie nahm eine Million verschiedene Versionen auf“, sagte Miller.

Jordan Strauss/Invision/dpa

Chappell Roan, 28, Popsängerin, wehrt sich gegen den Vorwurf, minderjährige Fans nicht zu mögen. „Ich hasse Kinder nicht“, sagte sie in einem Story-Video auf ihrem Instagram-Profil. Sie bezieht sich dabei auf einen Vorfall in einem Hotel, den der frühere Fußballstar Jorginho, 34, öffentlich gemacht hatte: Seine Frau Catherine Harding und deren Tochter hätten beim Frühstücken zufällig Roan getroffen, schrieb er in einer Instagram-Story, wie unter anderem der Guardian berichtete. Das Mädchen habe die Sängerin erkannt und sei an ihrem Tisch vorbeigegangen, um sich zu vergewissern, dass es sich um sie handelte. Gesprochen habe sie nicht mit ihr. Ein Wachmann habe Frau und Kind jedoch auf unfreundliche Weise aufgefordert, andere Menschen nicht zu belästigen, was Jorginho als „extrem aggressive Reaktion“ empfand. Roan sagt nun: „Ich habe den Wachmann nicht gebeten, hinzugehen und mit dieser Mutter und ihrem Kind zu sprechen.“ Der Beteiligte sei kein Mitglied ihres Sicherheitsteams gewesen, und der Vorfall hätte nicht passieren sollen: „Niemand kam zu mir, niemand hat mich gestört.“ Sie habe einfach in einem Hotel gefrühstückt und das Kind nicht einmal bemerkt.

Rolf Vennenbernd/dpa

Hape Kerkeling, 61, Schauspieler, findet unter Geistlichen neue Kollegen. Für seinen neuen Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“ hat er den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki für einen Gastauftritt gewinnen können. „Wir wollten ihn wahnsinnig gern dabeihaben, denn zum Glück gehört für wahnsinnig viele Menschen ja nun auch der Glaube an Gott“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Und mit wem sollte man darüber reden, wenn nicht mit dem Erzbischof von Köln, der Diözese, in der Horst Schlämmer nun mal beheimatet ist?“ Kerkeling war aber „dann schon sehr erstaunt, dass Herr Woelki tatsächlich zugesagt hat“, erzählte er. „Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Aber er hat zugesagt, und das auch mit großer Freude.“