EU-Parlamentsausschuss stimmt für Handelsabkommen mit USA

USA nehmen 60 Staaten wegen Zwangsarbeit ins Visier

Die US-Regierung hat eine Untersuchung wegen unfairer Handelspraktiken gegen 60 Volkswirtschaften eingeleitet. Grund sei deren Versäumnis, gegen Zwangsarbeit vorzugehen, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer am späten Donnerstag mit. Auf der Liste stehen wichtige US-Handelspartner und Verbündete wie Australien, Kanada, die EU, Großbritannien, Israel, Indien, Katar und Saudi-Arabien. Auch China und Russland werden genannt. 

„Diese Untersuchungen werden klären, ob ausländische Regierungen ausreichende Maßnahmen ergriffen haben, um die Einfuhr von Waren zu verbieten, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, und wie sich das Versäumnis, diese abscheulichen Praktiken zu beseitigen, auf US-amerikanische Arbeitnehmer und Unternehmen auswirkt“, teilte Greer mit.

Die Untersuchung erfolgt auf Grundlage des Abschnitts 301 des US-Handelsgesetzes. Der US-Handelsbeauftragte sagte, andere Länder sollten Verbote für mit Zwangsarbeit hergestellte Waren durchsetzen. Die Regierung von Präsident Donald Trump versucht, den Zolldruck auf Länder in aller Welt wieder zu erhöhen, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA am 20. Februar seine weltweiten Zölle für illegal erklärt hatte.

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