
Lennart Karl hat in der aktuellen Saison einen kometenhaften Aufstieg hingelegt. Der 18-Jährige hat sich beim FC Bayern ins Rampenlicht gespielt – der Mittelfeldspieler glänzte mit sieben Toren und fünf Vorlagen. Dies blieb natürlich auch Julian Nagelsmann nicht verborgen.
Nach Informationen der Bild wird der Bundestrainer Karl für die beiden kommenden Länderspiele erstmals für den Kader der Nationalmannschaft nominieren. Der Shootingstar der Bayern soll bei den Spielen gegen die Schweiz am 27. März und drei Tage später gegen Ghana im Aufgebot des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stehen.
„Karl ist ein sehr interessanter Spieler, auch vom Profil her, weil er oft ins eins-gegen-eins geht, von rechts nach innen auf seinen linken Fuß gehen kann und schwer zu greifen ist“, sagt Nagelsmann. Noch vor wenigen Monaten war Karl bei Nagelsmann außen vor und musste sich mit Einsätzen in der U21 begnügen. Damals verzichtete Nagelsmann bewusst auf Karl, um den Hype um das große Talent nicht noch weiter zu befeuern.
Nominierung Karls als Fingerzeig in Richtung WM
Karl hat längst Geschichte geschrieben, als er jüngster deutscher Torschütze in der Champions League wurde. Er gilt als eines der größten Talente Europas. Der Teenager ist erst im vergangenen Sommer zu den Profis bei den Bayern aufgestiegen. Dort bringt der kleine Dribbler (1,68 Meter) seit dem vergangenen August genau das ein, was der Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren immer wieder fehlte: Frechheit, Tempo, Unbekümmertheit und Torgefahr.
Die Nominierung Karls ist auch ein Fingerzeig in Richtung Weltmeisterschaft. Die Spiele gegen die Schweiz und Ghana sind zwei wichtige Tests für die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Karl soll sich in den Spielen beweisen und für das Turnier, das für Deutschland am 14. Juni mit dem Spiel gegen Curacao startet, empfehlen.
