Voodoo Jürgens: Raus aus dem Beisl

Aussehen tut er jedenfalls noch so wie immer, der Voodoo Jürgens, nur, wenn man ehrlich ist, etwas mitgenommen. Den schwarzen Schal hat er sich um den Kopf gewickelt, als hätte er furchtbare Zahnschmerzen, seine Augen tränen, die Stimme ist noch etwas näselnder als sonst. Weil er nun mal Voodoo Jürgens ist, vermutet man sofort eine schwere Partie, was er sich selbst eingebrockt hat mit den Liedern, die ihn berühmt gemacht haben und die von Tranklern, Strizzis und Gescheiterten handeln. Gesungen im Dialekt, was den Eindruck noch verstärkte: Das, wovon er da singt, das muss auch sein Leben sein.