Wolke Hegenbarth (45) gelang einst der Durchbruch mit der Serie „Mein Leben & Ich“, in der sie die Hauptrolle spielte. Seitdem war die Schauspielerin in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. 2019 nahm sie auch privat eine neue Rolle an: Ihr kleiner Sohn Avi wurde geboren und machte Hegenbarth zur stolzen Mama. Für die 45-Jährige bedeutete das jedoch nie, ihre Filmkarriere an den Nagel zu hängen, wie sie jetzt erneut klarstellt.
Wolke Hegenbarth verärgert: „Grenzte an Rufmord“
Im Interview mit „Bunte“ spricht Wolke Hegenbarth erneut über Schlagzeilen, die im Sommer 2024 über sie die Runde gemacht hatten. Damals hatte man ihr den Stempel aufgedrückt, sich gegen ihre Karriere entschieden zu haben, um Vollzeit-Mama zu sein. Dabei hatte sie lediglich davon gesprochen, „keine langfristigen Projekte“ annehmen zu wollen, bis ihr Sohn in die Schule gehen würde.
„Oh ja, das grenzte an Rufmord“, meint Wolke Hegenbarth heute über diese Verdrehung ihrer Worte. „Anfangs habe ich es nicht ernst genommen und weggeschmunzelt. Bis ich merkte, dass alle voneinander abschreiben und auch meine Fans auf Insta geschockt fragten: Warum arbeitest du nicht mehr? Irgendwann habe ich auf der Jobplattform LinkedIn klargestellt, dass ich das nie gesagt habe.“
Karriere-Ende? Schauspielerin wehrte sich
Auch die AZ berichtete im August 2024 über besagten LinkedIn-Beitrag, in dem Hegenbarth mit den missverständlichen Schlagzeilen abrechnete: „Wer mich kennt, weiß, ich habe keine Schwierigkeiten damit, mich klar auszudrücken. Hier handelt es sich also nicht um ein großes Missverständnis, sondern um aufmerksamkeitsgeilen (ja, ich weiß, so funktioniert das Business), aber eben auch extrem rufschädigenden Journalismus.“

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Heute meint die 45-Jährige zu „Bunte“: „Wieso bitte sollte ich mit 40 in Rente gehen? Außerdem habe ich in den letzten Jahren viel gearbeitet, nur wenig gedreht. Als Unternehmerin, als Coach. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich nichts schöner und erfüllender finde, als Serien zu drehen.“
Und genau das möchte Wolke Hegenbarth nun wieder vermehrt tun: „Ich will Frauen ein Vorbild sein und zeigen, dass man ab 40 keineswegs unsichtbar wird. Wir sind wertvoller denn je, weiser, besser ausgebildet und warum bitte sollten uns in unserer alternden Gesellschaft nur noch 20-Jährige im Fernsehen das Leben erklären?“
