DHB-Frauen: Deutschland qualifiziert sich vorzeitig für Handball-EM

Deutschland – Slowenien 33:18 (18:8)

Die deutschen Handballerinnen haben sich vorzeitig für die Europameisterschaft im kommenden Winter qualifiziert. Die Vizeweltmeisterinnen gewannen das zweite Duell gegen Slowenien in Heidelberg mit 33:18 (18:8). Mit der makellosen Bilanz von vier Siegen aus vier Spielen und 8:0
Punkten ist einer der ersten beiden Plätze in der Vierergruppe bereits
sicher.

„Wir hätten die Woche nicht besser abschließen können. Wir dürfen uns
schon ein bisschen feiern lassen“, sagte Nationalspielerin Nina Engel
bei ProSieben MAXX. Bundestrainer Markus Gaugisch lobte nach dem Spiel sein Team, mit dem es „einfach Bock“ mache. „Nach dem Winter müssen wir uns das beibehalten.“

Die abschließenden Duelle mit Belgien und Nordmazedonien dienen nun eher der Vorbereitung für das Turnier zum Jahresende: Vom 3. bis 20.
Dezember spielt das DHB-Team in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei um den EM-Titel. Die Auslosung erfolgt am 16. April in Katowice.

Deutschland startet zielstrebig

Die DHB-Frauen spielten zielstrebig nach vorn und begannen mit sechs Spielerinnen im Rückraum, aber ohne Kreisläuferin. Der Plan ging auf: Nach nicht einmal 13 Minuten gelang Deutschland durch Nina Engel ein Vorsprung von sechs Toren (9:3). Die Sloweninnen hingegen vergaben ihre Möglichkeiten und verloren viele Bälle leichtfertig.

Zur ersten Hälfte der ersten Halbzeit schien das Spiel bereits entschieden, als Marie Steffen den nächsten Gegenstoß zum 12:3
verwandelte. Im zweiten Durchgang rotierte Gaugisch die DHB-Auswahl deutlich, insgesamt 13 Spielerinnen trafen für Deutschland.
Trotz mehrerer Treffer der Sloweninnen blieb die Intensität in der
Abwehr hoch.