Taschengeld bekommen Mädchen gleich viel wie Jungs, im Alter sind sie oft viel schlechter gestellt. Diese Daten zeigen, wie die Finanzlücke im Lauf des Lebens wächst.
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Am Anfang des Lebens ist noch alles gleich: Mädchen und Jungen erhalten ähnlich viel Taschengeld, das zeigen Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Zwar hängt die Höhe des Taschengelds vom Einkommen der Eltern ab, auch die
Herkunft spielt eine Rolle – aber Eltern machen keinen Unterschied zwischen Söhnen und Töchtern (PDF).
Im Laufe des Lebens jedoch nimmt die Ungleichheit zu. Da stehen Männer finanziell deutlich besser da als Frauen.
Deshalb geht es am 8. März, dem Weltfrauentag, nicht nur um Gleichstellung –
sondern auch um Zahlen. Denn die Ungleichheit in Deutschland lässt sich inzwischen erstaunlich
zuverlässig messen: in Quoten, Prozentpunkten und Lücken, die zeigen,
wer wie viel verdient, besitzt und später als Rente bekommt.
