Österreichs neue ÖFB-Offensivhoffnung Naika Reissner über die USA: „Nicht der beste Urlaubsort“ – Nationalteam

Auf einmal wird es leise im Stadion An der Alten Försterei. Naika Reissner, Shootingstar der noch jungen Bundesliga-Saison von Union Berlin, liegt nach etwas mehr als 20 Spielminuten mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen, hält sich das linke Knie. Zuvor war sie bei einem Vorstoß in Richtung Tor umgeknickt. Dann wird es wieder laut. Tausende Fans skandieren ihren Namen, Applaus und Standing Ovations gesellen sich dazu, als die Flügelspielerin humpelnd und von zwei Betreuern gestützt den Platz verlässt. Es ist der fünfte Spieltag der deutschen Frauen-Bundesliga, bis dahin stand Reissner in jeder Partie in der Startformation, auch dieses Mal gegen Freiburg. Zwei Monate muss sie verletzt pausieren.