Im Oktober 2025 stand Marisa Burger (52) das letzte Mal als „Miriam Stockl“ in „Die Rosenheim-Cops“ vor der Kamera. Im Herbst dieses Jahres wird die letzte Folge mit der beliebten Polizeisekretärin im ZDF ausgestrahlt. Nach ihrer Zeit bei Cops aus Rosenheim zog sich Burger schnell einen neuen Job an Land. In Hamburg betritt die Schauspielerin für mehrere Vorstellungen die Theaterbühne – im Stück „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ spielt sie eine der Hauptrollen. Die große Premiere wurde am 27. Februar gefeiert und bei Burger war die Freude groß. Doch wie die 52-Jährige verrät, hatte sie auf der Bühne stark zu kämpfen.
Heikler Bühnen-Moment für Marisa Burger: Startschwierigkeiten im neuen Job
„Ich war schon lange nicht mehr so aufgeregt wie an dem Tag“, betont Marisa Burger im Podcast „Abendkasse – Kultur in der Clutch“. Dass sie sehr nervös war, kam für die Schauspielerin überraschend: „Weil man hat ja eine Generalprobe, wo auch Publikum drin sitzt. Und dann denkst du, es läuft gut.“
Doch bei der Premiere sei es zu einem heiklen Bühnen-Moment gekommen – Burger hatte ihre Probleme: „Du hörst dich Sachen sagen, wo du denkst: Wieso sage ich das? Wieso kriege ich den Satz jetzt nicht richtig raus? Wieso fliegt mir der Korken, wo ich das Fläschchen öffne, plötzlich aus der Hand? Der ist mir doch noch nie aus der Hand gefallen!“
Vom Lampenfieber gepackt: „Ich hab keine Spucke mehr“
Dass Marisa Burger auf der Bühne nicht so performen konnte, wie sie es gern wollte, kann sie sich nur auf eine Weise erklären: „Eine Premiere hat so eine ganz andere Atmosphäre. Und das bin ich jetzt echt schon lange nicht mehr gewohnt gewesen.“
Das Stück „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ ist nicht das erste Theaterprogramm für Burger. Sie stand bereits zu Beginn ihrer Schauspielkarriere auf der Bühne des Münchner Volkstheaters. In Hamburg habe die sonst so souveräne Brünette nun das Lampenfieber gepackt. „Was ich da dann ganz extrem hab: Ich kriege einen verdammt trockenen Mund. Ich hab das Gefühl, ich hab keine Spucke mehr. Jeder Satz ist hölzern, so kommt mir das vor.“

© imago/Breuel-Bild
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Marisa Burger „klitschnass geschwitzt“: Premiere wird zur Herausforderung
Starke Nervosität ist kein schönes Gefühl – auch nicht für Marisa Burger: „Dieser extrem trockene Mund und dieses Herzklopfen, wo du das Gefühl hast, deine ganzen Halsschlagadern zerbersten.“ Als die beliebte Schauspielerin während der Premiere die Bühne betrat, sei sie „klitschnass geschwitzt gewesen“. Sie erzählt im Podcast: „Du hättest das Kleid auswringen können, das ich anhatte.“ Nach kurzer Zeit habe der Angstschweiß jedoch nachgelassen. „Ab dann lief es eigentlich ganz gut“, so ihr Fazit.
Ihre Podcast-Kollegin Solveig Duda, die als Schauspielerin ebenfalls Theatererfahrung hat, weiß genau, wovon Burger spricht. Sie meint: „Es ist diese erste Minute. Und dann ist alles gut.“ Doch „diese eine Minute, die ersten Sätze bei einer Premiere“ seien für Theaterschauspieler äußerst unangenehm. Marisa Burger stimmt zu: „Das ist die Hölle.“

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Schlussendlich sei Burger mit der Erstaufführung von „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ jedoch zufrieden gewesen: „Es lief trotzdem gut. Ich bin ja immer ein bisschen vorsichtig. Wir hatten Spaß auf der Bühne, ich glaub, die Leute im Publikum hatten auch Spaß. Es war ein schönes Gefühl, diese Premiere zu spielen. Und wir waren alle mit großer Freude dabei.“ Marisa Burger scheint bereit für die kommenden Auftritte des Theaterstücks.
