
AUDIO: Flensburger Handballer verpassen direktes Viertelfinal-Ticket (1 Min)
Handball-European-League
Stand: 03.03.2026 23:43 Uhr
Die SG Flensburg-Handewitt muss in der Handball-European-League eine Ehrenrunde über die Play-offs drehen, um das Viertelfinalticket zu lösen. Nach der 32:35 (19:21)-Niederlage am Dienstag bei Montpellier HB kann der Titelverteidiger den THW Kiel nicht mehr von Platz eins der Gruppe 1 verdrängen.
Der Erzrivale aus Kiel hatte zuvor einen klaren Sieg gegen die Spanier Bidasoa Irun gefeiert und steht nun vorzeitig im Viertelfinale (28. April/5. Mai). Das 115. Landesderby und letzte Hauptrundenspiel zwischen dem THW und den Flensburgern am kommenden Dienstag (20.45 Uhr, im NDR Livecenter) wird daran nichts mehr ändern. Für die SG wird es dann darum gehen, die Pleite aus dem Hinspiel wettzumachen.
Nach dem 40:35 im Hinspiel gegen Montpellier hat die SG aber den direkten Vergleich mit den Franzosen gewonnen und geht als Gruppenzweiter in die Play-offs (31. März/7. April) und den Kampf um einen Platz in der Runde der besten acht Teams ( 28. April/5. Mai). Das Final Four der vier besten Teams steigt am 30. und 31. Mai in Hamburg.
Montpellier etwas treffsicherer als die SG
Etwas mehr Treffsicherheit auf Seiten der Franzosen, das war der entscheidende Unterschied in der ersten Hälfte. Montpelliers Wurfqoute von 75 Prozent standen nur 63 der SG gegenüber – in einer rasanten Partie, die für die Zuschauer in den ersten 30 Minuten bereits 40 Tore bereithielt.
SG-Trainer Ales Pajovic hatte auf die leicht angeschlagenen Torhüter Kevin Möller und Emil Jakobsen verzichtet. Simon Pytlick wurde geschont. Dafür rückten in Schlussmann Catalin Haidu (18 Jahre alt), Jonas Rithaphorn (19) und Onno Buschmann (18) drei Nachwuchskräfte in den Kader.
Das „Tor-Tempo“ konnten beide Teams nach dem Seitenwechsel nicht halten. Flensburg mühte sich, dran zu bleiben, doch Montpellier hatte mit seinen Fans im Rücken einfach etwas mehr zuzusetzen. In der 47. Minute waren die Hausherren auf fünf Tore weg (31:26) und gaben ihren Vorsprung nicht mehr her.
Bester Flensburger Werfer war Marko Grgic mit neun Toren. Für Montpellier erzielten Jack Thurin und Agustin Casdo je sechs Treffer.







