Lindsay Lohan, 39, Schauspielerin, bilanziert ihre turbulente Teenie-Zeit. „Es war alles so überwältigend und verzehrend“, sagte sie im Interview mit der Vogue Arabia. „Warum ist niemand gekommen und hat mich da rausgeholt, mich besser beschützt?“ Ein Teenager schaffe so etwas nicht alleine. Nach ihrem Durchbruch 1998 als Zwölfjährige mit „Ein Zwilling kommt selten allein“ und dem internationalen Erfolg von „Freaky Friday“ fünf Jahre später zog Lohan als Teenie nach Los Angeles, wo sie auf sich gestellt war. Sie geriet wegen diverser Eskapaden, darunter Festnahmen, immer wieder in die Boulevard-Schlagzeilen. „Ich hätte auf meine Mom und meinen Dad hören und zurück nach New York ziehen sollen. Doch ich war jung und wollte in L. A. bleiben“, sagte Lohan. Es habe auch Spaß gemacht, sei aber als junge Frau hart gewesen. „Es war ein zweischneidiges Schwert.“

Shia LaBeouf, 39, Schauspieler, stellt sich seiner turbulenten Erwachsenen-Zeit. Er wurde ein zweites Mal innerhalb von zwei Wochen festgenommen, nachdem die Polizei von New Orleans einen weiteren Haftbefehl ausgestellt hatte. Ursprünglich wurde er der einfachen Körperverletzung in zwei Fällen bezichtigt, weil er am 17. Februar, dem Karnevalsdienstag Mardi Gras, an einer Bar in New Orleans eine Schlägerei angefangen haben soll, nachdem man ihn aufgefordert hatte zu gehen. Die Polizei nahm ihn daraufhin fest, ließ ihn aber ohne Kaution wieder frei. Der Schauspieler feierte danach weiter. Nun wurde die Liste der Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Vorfall um einen dritten Punkt der einfachen Körperverletzung ergänzt. Wie der Guardian berichtete, habe sich LaBeouf am Samstag diesmal selbst der Polizei gestellt.
Michael Phillips, 38, selbsternannter Träger des kleinsten Penis der Welt, fordert ebenjene Welt auf, ihn zu widerlegen. In einem Video-Interview mit der Nachrichtenwebsite TMZ, das Philipps, ein Mann aus North Carolina, offenbar aus seinem Auto heraus gab, hielt er den Nagel seines kleinen Fingers in die Kamera: „Wenn er schlaff ist, ist er kleiner als das.“ Erigiert schaffe es sein Penis auf rekordverdächtige 0,97 Zentimeter. Er habe online recherchiert und sei zu der Überzeugung gelangt, „mit dem kleinsten Penis dieser Erde ausgestattet worden zu sein“. Er sagte: „Ich lade jeden dazu ein, vorzukommen und mich zu schlagen.“ Diese Herausforderung hat für Philipps einen ernsten Hintergrund: Er möchte auf das Tabu-Thema sogenannter Mikropenisse aufmerksam machen und das Bewusstsein dafür steigern. „Das ist nicht nur irgendein Slang-Wort, das Leute im Internet benutzen.“

Oliver Pocher, 48, Comedian, macht sich zum Bunny. In einem Video, das er auf Instagram teilte, tanzt er mit Hasenohren und zwei Porno-Darstellerinnen vor einem Bett. Die Frauen lassen ihn aber stehen und entfernen sich mit einem anderen Mann, ebenfalls ein bekannter Porno-Schauspieler. Das Video ist Promo für einen Sexfilm, den Pocher gedreht hat – als Regisseur. Die Idee dazu sei vergangenes Jahr auf der Erotikmesse Venus Berlin entstanden, wie Pornostar Texas Patti, 44, und Oliver Pocher der Bild-Zeitung erzählten. Texas Patti, mit bürgerlichem Namen Bettina Habig, habe Pocher nach Los Angeles eingeladen, um einen Porno mit ihr zu drehen. Der Comedian nahm an. Die Ausstattung seines Films sei spartanisch, sagte Pocher der Bild. Ein Bett, zwei Frauen, ein Mann, wenig Klamotten, gefilmt worden sei mit iPhone und iPad. „Das war ganz spannend“, sagte Pocher. „Im Vorfeld gibt es mehr Schriftverkehr als Geschlechtsverkehr. Alles wird geprüft. Gesundheitszeugnisse müssen aktuell her. Alle müssen natürlich über 18 sein. Und dann schaut man halt.“ Vor die Kamera sei er aber nicht gegangen.

Tim Raue, 51, Sternekoch, zählt zur eigenen Beruhigung regelmäßig sein Geld. „Die Angst, arm zu sein, sitzt tief“, sagte er im Interview mit dem Berliner Kurier. „Wenn du von ganz unten kommst, wie ich, dann versuchst du, alles anzunehmen und festzuhalten.“ Er habe gehortet „wie ein Eichhörnchen“. Noch immer rechne er nach, „was ich habe, um mich zu beruhigen“. Seine Kindheit sei schlimm gewesen. „Es gab viel Gewalt.“ Er definiere sich über Arbeit: „Wenn 100 Prozent mein Leben sind, sind etwa 10 Prozent privat. 90 Prozent sind Kochen, Gastronomie, Geschäft.“
