Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier im mexikanischen Acapulco gegen den Serben Miomir Kecmanovic verloren und ist bereits im Achtelfinale gescheitert. Das lag vor allem an eigenen Fehlern.
Der 28-Jährige verlor sein Zweitrundenmatch nach 2:35 Stunden mit 3:6, 7:6 (7:3) und 6:7 (4:7). Gut drei Wochen nach seinem Halbfinal-Aus bei den Australian Open musste Zverev damit einen Rückschlag hinnehmen. Der Hamburger war bei dem Hartplatz-Turnier an Position eins gesetzt.
Anders als noch bei seinem Auftaktsieg gegen Corentin Moutet leistete sich Zverev deutlich mehr Fehler und agierte auch beim eigenem Aufschlag nicht so dominant. Bereits im ersten Satz musste der Weltranglistenvierte zweimal sein Aufschlagspiel abgeben. Zwar stabilisierte er sich in der Folge, kam gegen seinen Gegner aber selbst kaum zu Breakchancen. Symptomatisch für Zverevs Spiel: Der 28-Jährige beendete die Partie mit einer Rückhand, die im Netz hängen blieb – sein 17. unerzwungener Fehler mit der Rückhand an diesem Abend.
Besondere Premiere für Kecmanovic
Für Kecmanovic war es der erste Sieg gegen einen Top-5-Spieler überhaupt in seiner Karriere. „Ich glaube, ich war in den entscheidenden Momenten aggressiver. Ich habe viel besser aufgeschlagen als sonst, daher bin ich froh, dass es heute so gut gelaufen ist“, sagte der Weltranglisten-84. nach seinem Erfolg.
Im Viertelfinale trifft Kecmanovic auf den Franzosen Terence Atmane. Das Turnier in Acapulco gilt als wichtiger Formtest vor den beiden anstehenden Masters-Events in Indian Wells und Miami im März. Es findet trotz der jüngsten Gewaltwelle in weiten Teilen Mexikos statt. Der Veranstalter hatte zuvor mitgeteilt, dass man mit den Bundes-, Landes- sowie Kommunalbehörden in „ständiger Koordination und Kommunikation“ stehe.
Mit Zverevs Niederlage hat das ATP-500-Turnier in Acapulco, das auf Hartplatz ausgetragen wird und mit 2,4 Millionen US-Dollar dotiert ist, bereits seine drei Topgesetzten verloren. Am Montag schied in der ersten Runde der Australier Alex de Minaur (Nr. 2) aus, und am Dienstag hatte der Norweger Casper Ruud (Nr. 3) das Nachsehen.
