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JUNA zieht nach zwei Jahren operativem Betrieb eine positive Bilanz: Die batterieelektrischen Lkw des Berliner E-Truck-as-a-Service-Anbieters haben europaweit mehr als 1,6 Millionen Kilometer zurückgelegt.
Was Anfang 2024 mit ersten Einsätzen in Deutschland startete, hat sich inzwischen zu einem festen Transportnetzwerk in Deutschland, Italien, den Niederlanden, Belgien und Polen entwickelt. Der elektrische Schwerlasttransport ist damit klar über die Pilotphase hinausgewachsen und Bestandteil regulärer Logistikprozesse geworden.
Legt man einen durchschnittlichen Verbrauch konventioneller Lkw von 27 Litern Diesel pro 100 Kilometer zugrunde, entspricht die bisherige Laufleistung einer Einsparung von rund 450.000 Litern Diesel.
Derzeit arbeitet JUNA mit 20 Kunden zusammen. Die E-Lkw kommen vor allem auf definierten, regelmäßig bedienten Strecken zum Einsatz. Dort sind sowohl Auslastung als auch Ladeinfrastruktur zuverlässig planbar – ein entscheidender Faktor für einen wirtschaftlichen elektrischen Betrieb.
„Von Anfang an war es nicht unser Ziel, jede Dieselroute über Nacht zu ersetzen, sondern eine belastbare und skalierbare Grundlage für elektrischen Güterverkehr zu schaffen“, erklärt Matteo Oberto, Chief Executive Officer von JUNA. „Nach zwei Jahren geht elektrischer Schwerlasttransport deutlich über einzelne Pilotprojekte hinaus. Wir haben strukturierte, wiederholbare Prozesse etabliert. Der nächste Schritt ist nun, das, was bereits funktioniert, konsequent weiter auszubauen.“
Der Fokus liegt weiterhin auf klar definierten Relationen und wiederkehrenden Einsatzmustern, bei denen sich Elektrifizierung verlässlich kalkulieren und wirtschaftlich darstellen lässt.
Aktuell betreibt JUNA mehr als 50 elektrische Lkw in Europa. Bis Ende 2026 soll die Flotte auf 200 Fahrzeuge anwachsen.
Um dieses Wachstum zu ermöglichen, hat das Unternehmen seine Organisation gezielt verstärkt – insbesondere in den Bereichen Operations, Technologie und Commercial. Damit schafft JUNA die strukturellen Voraussetzungen, um elektrische Güterverkehrsoperationen in Europa weiter zu skalieren.
