Jahrestag vom Ukrainekrieg: Putins Kriegsziele sind unerreichbar. Darum hört er nicht auf

Aus der Serie:
Fünf vor acht

Vier Jahre kämpft Wladimir Putin jetzt gegen die Ukraine, doch echte Erfolge kann Russlands Herrscher nicht vorweisen. Deshalb richtet sich sein Hass nun gegen Europa.



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Jahrestag vom Ukrainekrieg: Russische Soldaten bei einem gemeinsamen Manöver mit Belarus nahe Borisow in Belarus, im September 2025
Russische Soldaten bei einem gemeinsamen Manöver mit Belarus nahe Borisow in Belarus, im September 2025
© Nanna Heitmann/​TNYT/​laif

Sieg oder
Niederlage? Was denn nun? Vier Jahre lang haben deutsche Politiker darüber
gestritten, ob Russland nicht gewinnen dürfe oder im Gegenteil „unbesiegbar“
sei. Der Kriegsherr Putin bläst sich auf und behauptet wider alle Realität, der
Sieg stehe schon fest. Doch genau vier Jahre nach dem Überfall auf die Ukraine
mit Hunderttausenden Soldaten zeichnet sich ab, dass es für Russland nicht mehr
zu einem Sieg aus eigener Kraft reichen dürfte. Das bedeutet nicht im
Umkehrschluss, dass die Ukraine gegen Russland gewinnen würde. Viel
wahrscheinlicher ist, dass dieser Krieg in einem monströsen Erschöpfungszustand
enden wird, unter dem noch Generationen leiden werden.