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Die REALOGIS Unternehmensgruppe verzeichnete 2025 an ihren definierten Top-8-Märkten einen Flächenumsatz von rund 2,78 Mio. m². Gegenüber 2024 entspricht das einem Anstieg von 21 Prozent – und damit der klaren Trendwende nach drei rückläufigen Jahren. 2024 war noch der niedrigste Wert seit 2014 registriert worden.
Zu den analysierten Standorten zählen Berlin, Düsseldorf, Köln, das Ruhrgebiet, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.
Bei den Spitzenmieten zeigte sich ein differenziertes Bild. München führte mit 13,50 €/m² und verzeichnete zugleich den stärksten Zuwachs: plus 23 Prozent beziehungsweise 2,50 €/m² gegenüber 2024.
Berlin folgte mit 10,50 €/m² (Ende 2024: 9,90 €/m²). Frankfurt und Stuttgart lagen mit jeweils 8,50 €/m² gleichauf, wobei Frankfurt zulegte und Stuttgart stabil blieb. Düsseldorf (8,25 €/m²) und Köln (8,00 €/m²) verharrten ebenfalls auf Vorjahresniveau. In Hamburg stieg die Spitzenmiete leicht um 0,05 €/m² auf 8,30 €/m². Das Ruhrgebiet blieb mit 7,75 €/m² der günstigste Markt.
Bei den Durchschnittsmieten (ohne Frankfurt) ergab sich 2025 im Mittel ein Plus von zwei Prozent gegenüber Ende 2024. München erreichte 9,00 €/m², Berlin 8,10 €/m². Stuttgart und Düsseldorf lagen bei jeweils 7,00 €/m², Köln bei 6,85 €/m², das Ruhrgebiet bei 6,50 €/m². Hamburg bildete mit 6,40 €/m² das Schlusslicht.
Nach drei Jahren rückläufiger Ergebnisse zog der Flächenumsatz 2025 wieder deutlich an. Die stärksten prozentualen Zuwächse registrierten das Ruhrgebiet und Berlin.
Mit 603.200 m² beziehungsweise 22 Prozent Marktanteil war das Ruhrgebiet der umsatzstärkste Markt. Es folgten Frankfurt mit 435.200 m² und Berlin mit 433.000 m².
Im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt erreichten oder übertrafen lediglich München, das Ruhrgebiet und Düsseldorf ihren Referenzwert. München lag klar darüber, ebenso das Ruhrgebiet; Düsseldorf erreichte seinen Durchschnitt. Stuttgart blieb am deutlichsten hinter dem Schnitt zurück.
Der Markt blieb 2025 klar mietgetrieben. Rund 2,61 Mio. m² beziehungsweise 94 Prozent des Flächenumsatzes entfielen auf Mietverträge. Eigennutzer kamen auf 174.400 m² und damit auf sechs Prozent. Gegenüber 2024 ergaben sich kaum strukturelle Veränderungen.
Großflächige Big-Box-Immobilien bestimmten das Marktgeschehen. Mit 1,62 Mio. m² beziehungsweise 58 Prozent Marktanteil verzeichnete dieses Segment den deutlichsten Zuwachs.
Flächen außerhalb der Kategorien Big-Box und Gewerbeparks summierten sich auf 758.900 m² (27 Prozent). Gewerbeparks erreichten 408.700 m² beziehungsweise 15 Prozent und waren die einzige rückläufige Kategorie. Insgesamt wurden die Rückgänge hier jedoch durch die starken Zuwächse in den anderen Segmenten überkompensiert.
Flächen ab 10.001 m² blieben das wichtigste Segment und erreichten 1,54 Mio. m² beziehungsweise 55 Prozent Marktanteil. Das Segment zwischen 5.001 und 10.000 m² kam auf 475.000 m² und 17 Prozent. Insgesamt entfielen damit knapp drei Viertel des Umsatzes auf Flächen ab 5.001 m².
Leicht rückläufig waren Flächen zwischen 3.001 und 5.000 m² sowie zwischen 1.000 und 3.000 m². Kleinstflächen unter 1.000 m² stellten erneut die kleinste Kategorie dar und verzeichneten den deutlichsten Rückgang.
