Automobilindustrie: Deutschland und Kanada wollen enger in Autoindustrie zusammenarbeiten

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und ihre kanadische Kollegin Mélanie Joly, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Industrie, haben eine Absichtserklärung zur engeren Zusammenarbeit in der Automobilindustrie unterzeichnet. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, Ziel sei es, gemeinsam an diversifizierten und stabilen Lieferketten zu arbeiten und die Einführung emissionsfreier und emissionsarmer Fahrzeuge weiter zu beschleunigen.

Beide Seiten bekundeten den Willen, geopolitischen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken. Die kanadische Autoindustrie ist eng mit der Industrie der USA verbunden und stark von der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump betroffen. Auch für die deutsche Industrie sind die USA der wichtigste Absatzmarkt.

Den Angaben zufolge wollen sich Berlin und Ottawa künftig etwa zur „sektoralen Entwicklung“ der Autoindustrie austauschen, den bilateralen Automobilhandel fördern und die „Batterie- und Wasserstoffmobilität“ gemeinsam voranbringen. „Zur Umsetzung wird eine ‚Gemeinsame Kooperationsgruppe Automobil und Mobilität‘ eingerichtet.“