Stand: 18.02.2026 15:51 Uhr
Vollkornbrot, selbst gemachtes Müsli und frisches Obst: Ein gesundes Frühstück sollte Energie und Nährstoffe liefern, wenig Zucker enthalten, satt machen und abwechslungsreich sein. Ideen und Rezepte.
Für viele ist das Frühstück nach wie vor die wichtigste Mahlzeit des Tages. Andere haben morgens noch keinen Hunger. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, innerhalb der ersten zwei Stunden nach dem Aufstehen etwas zu essen und zu trinken. Daran sollten sich insbesondere Diabetiker, Schwangere und Stillende halten. Für alle anderen ist Essen am Morgen kein Muss. Auf ausreichendes Trinken sollte man jedoch in jedem Fall achten.
Gesundes Frühstück für die ganze Familie
Ein gesundes Frühstück am Morgen liefert Kindern wie Erwachsenen Energie, bringt den Stoffwechsel in Gang und hilft dabei, sich besser zu konzentrieren. Zudem verhindert es, dass man bis zum Mittagessen zu meist ungesunden Snacks greift. Wer also bereits morgens Appetit hat, sollte möglichst auf eine nährstoff- und abwechslungsreiche Ernährung achten, dazu gehören:
- hochwertige Getreidesorten (Vollkornprodukte)
- proteinreiche, fettarme Milchprodukte (Joghurt, Frischkäse, Quark, Käse, Ei)
- gesunde Fette (ungesalzene Nüsse und Körner)
- viele Vitamine und Mineralstoffe (frisches Obst und Gemüse)
Passender Brotbelag für den Frühstückstisch
Brot und Brötchen kann man entweder kaufen oder selbst backen. Sie sind am gesündesten, wenn sie aus Vollkornmehl bestehen, da dieses im Vergleich zu Weißmehl deutlich mehr gesunde Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß enthält. Dazu passen Käse und fettarmer Quark mit reichlich Rohkost und frischem Obst. Auch das klassische Frühstücksei ist reich an wichtigen Nährstoffen. Es enthält nicht nur viele Proteine, sondern steckt auch voller Vitamine und Mineralstoffe. Ideal ist auch eine Kombination aus Eiern und Gemüse wie Rührei und Omelett mit Paprika, Zucchini und Tomaten oder eine Shakshuka.
Übermäßig fettige und verarbeitete Wurstwaren wie Salami, Fleischwurst und Schinken gehören hingegen nicht auf einen gesunden Frühstückstisch. Zahlreiche Studien belegen, dass ein regelmäßiger Verzehr das Krebsrisiko steigern kann.
Haferflocken als Basis für Müsli und Porridge
Haferflocken sind die perfekte Basis für ein selbst zusammengestelltes Müsli ohne Zucker. Sie gehören zu den Vollkornprodukten und enthalten neben reichlich Ballaststoffen und Eiweiß auch wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Müsli, ein sättigendes Porridge (Haferbrei) oder Overnight Oats (Getreidebrei) lassen sich nach Belieben mit Heidelbeeren, Leinsamen, Joghurt und anderen sogenannten Superfoods kombinieren. Ideal sind auch Walnüsse und Chiasamen, die wertvolle pflanzliche Omega-3-Fettsäuren enthalten. Auch etwas dunkle Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakaoanteil) darf ins Müsli. Sie ist reich an Mineralstoffen und Antioxidantien, hat aber einen hohen Kaloriengehalt.
Tipp: Bei Overnight Oats ist der Name Programm – der Getreidebrei zieht über Nacht im Kühlschrank. Er lässt sich also wunderbar bereits am Vorabend zubereiten, sodass er morgens gleich zum Frühstück gegessen werden kann. Gesundheitlicher Vorteil: Durch das Einweichen kann der Körper die in den Haferflocken enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente besser aufnehmen.
Rezepte für Müsli, Porridge und Overnight Oats
Verzichten sollte man auf gesüßte Frühstücksflocken und industriell hergestellte Fruchtjoghurts, Smoothies und Vitaminsäfte, da diese zu viel Zucker enthalten.
Gesundes Frühstück für unterwegs
Die berühmte Brotdose ist längst schon nicht mehr nur etwas für Schulkinder. Wem zu Hause die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück fehlt, der sollte sich für die Arbeit unbedingt eine bunte Auswahl an belegten Broten, Rohkost und Obst zusammenstellen. Auch Porridge und Joghurt lassen sich einfach in Schraubgläsern transportieren. Zum Mitnehmen eignen sich auch selbst gemachte Smoothies und Shakes. Wer sich ein abwechslungsreiches Frühstück mitnimmt, vermeidet Heißhungerattacken und greift nicht zu ungesunden Knabbereien.
Kein Frühstück: Abnehmen durch Intervallfasten
Manche Menschen können oder möchten morgens noch nichts essen. Wer auf das Frühstück verzichtet, sollte allerdings umso mehr darauf achten, bereits morgens ausreichend zu trinken. Wasser, aber auch schwarzer Kaffee, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees wären ideal.
Das Frühstück als Mahlzeit auszulassen, ist eine Möglichkeit beim Intervallfasten nach der 16:8-Methode, bei der acht Stunden am Tag zum Essen zur Verfügung stehen und 16 Stunden zum Verdauen und Regenerieren. Allerdings sind dabei nur kalorienfreie Getränke erlaubt, Milch im Kaffee also nicht. Das Fasten kann auch dabei helfen, auf gesunde Weise abzunehmen und sein Gewicht zu halten. Studien zufolge kann es zudem vor Diabetes (Typ 2) schützen.


























