BALM setzt Zeichen für fairen Wettbewerb

Verbände und Unternehmen konnten sich vor Ort ein Bild von modernen Kontrollmethoden und den Aufgaben des Amtes machen – von Sozialvorschriften über Kabotage bis zur technischen Fahrzeugprüfung. Bei der Aktion „BALM hautnah“ präsentierte das Bundesamt seine Kontrollpraxis und gab Branchenvertretern Einblicke in digitale und sensorische Prüftechnik. Ziel sei es, „faire Wettbewerbsbedingungen und Verkehrssicherheit durchzusetzen“, heißt es in der Mitteilung. BALM-Präsident Christian Hoffmann betonte: „Verkehrskontrollen sind ein zentrales Instrument für fairen Wettbewerb und sichere Infrastruktur.“ Die Behörde überprüft insbesondere die Einhaltung von Sozialvorschriften und Kabotageregeln, um Dumpingpreise zu verhindern und kleine wie mittlere Unternehmen zu schützen.

Neben Dokumenten- und Sozialkontrollen standen technische Prüfungen im Mittelpunkt. Fahrzeuge mit fehlerhaften Abmessungen, Achslasten oder Gewichten werden mithilfe moderner Sensorik bereits im Vorbeifahren erkannt und bei Bedarf aus dem Verkehr gezogen. Auch die Überwachung der Lenk- und Ruhezeiten bleibt ein zentraler Baustein für Verkehrssicherheit: Sie soll Übermüdung vorbeugen und Sozialstandards für Fahrpersonal sichern.

Die Branchenverbände unterstützten die Schwerpunktaktion ausdrücklich. BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt sagte, solche Kontrollen seien „unverzichtbar, weil sie fairen Wettbewerb und Verkehrssicherheit absichern“. Auch der AMÖ hob die Rolle des BALM hervor: Als „neutraler Schiedsrichter“ sorge das Amt dafür, dass Regelverstöße sich wirtschaftlich nicht lohnen.