Iranische und russische Marine üben im Golf von Oman

Netanjahu droht dem Iran im Falle eines Angriffs auf Israel

Mit Blick auf die Spannungen mit dem Iran hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gesagt, der Nahe Osten befinde sich an einer Wegkreuzung. Seit Beginn des Gaza-Kriegs vor mehr als zwei Jahren habe man die iranische Achse deutlich geschwächt, sagte Netanjahu in einer Ansprache vor Soldaten und Soldatinnen. Gleichzeitig sagte er: „Die radikalen Elemente weigern sich, aufzugeben. Sie organisieren sich neu, um uns erneut herauszufordern.“

Israel könne sich nicht auf bisherigen Erfolgen ausruhen, betonte der Regierungschef. Man sei bereit, „uns gegen jede Herausforderung zu verteidigen“. Dabei arbeite Israel eng mit dem wichtigsten Bündnispartner zusammen, den USA. Er habe US-Präsident Donald Trump die aus Israels Sicht wichtigen Grundsätze bei Verhandlungen mit Teheran übermittelt. „Wir sind auf jedes Szenario vorbereitet“, sagte Netanjahu weiter mit Blick auf eine mögliche Eskalation in der Region. „Eines ist sicher: Wenn die Ajatollahs einen Fehler machen und uns angreifen, werden sie eine Reaktion erleben, die sie sich nie hätten vorstellen können.“