Bruce Springsteen auf US-Tour mit Seitenhieb gegen Donald Trump

Bruce Springsteen (76) kündigt eine US-Tournee an und setzt dabei erneut ein politisches Statement. „Wir leben in dunklen, beunruhigenden und gefährlichen Zeiten, aber keine Panik – die Rettung kommt!“, erklärt der Rockmusiker in einem Social-Media-Clip. Vom 31. März bis zum 27. Mai ist er zusammen mit seiner E Street Band auf der „Land Of Hope And Dreams“-Tour unterwegs.

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„Wir werden eure Stadt rocken, um Amerika zu feiern und zu verteidigen – die amerikanische Demokratie, die amerikanische Freiheit, unsere Verfassung und unseren heiligen American Dream“, verspricht Springsteen. All das stehe durch „unseren Möchtegern-König und seine Schurkenregierung in Washington, D.C.“ unter Beschuss, sagt er mit Verweis auf die aktuelle politische Lage und US-Präsident Donald Trump (79).

Gleichzeitig betont Springsteen, dass jeder bei seinen Konzerten willkommen sei – „unabhängig davon, wo ihr steht oder woran ihr glaubt“. Er fordert seine Fans auf, mit ihm „einen amerikanischen Frühling der Rock’n’Roll-Rebellion zu feiern“.

Auch der Tourstart ist politisch

Bruce Springsteen hält seit Jahren mit politischen Ansagen nicht hinter dem Berg. Zuletzt legte er mit „Streets of Minneapolis“ nach – einem Protestsong, den er den Menschen in Minneapolis widmete und der die Todesfälle von Renée Good und Alex Pretti im Zusammenhang mit einem Einsatz der U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) aufgreift. Die Live-Premiere folgte am 30. Januar bei einem Benefiz- und Protestkonzert in First Avenue.

Schon Wochen zuvor hatte Springsteen bei einem Auftritt in New Jersey das Vorgehen der Behörde scharf verurteilt, von „Gestapo-Taktiken“ gesprochen und die Menschen aufgefordert, eine klare Botschaft an Donald Trump zu senden. Dass seine Frühjahrstour am 31. März ausgerechnet in Minneapolis startet, passt damit zur jüngsten Linie.


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