Bayer schließt Milliardenvergleich in US-Rechtsstreitigkeiten um Glyphosat

Die Bayer-Aktionäre atmeten sichtlich auf. Die Aktie stieg im späten Frankfurter Handel um mehr als sieben Prozent auf ein Jahreshoch von 49,25 Euro. Binnen eines Jahres hat sich der zuvor stark abgesackte Kurs damit wieder mehr als verdoppelt. „Obwohl der Vergleich sehr kostspielig ist, ist er zu begrüßen, da zukünftige Forderungen davon erfasst sind“, sagte Ingo Speich von der Fondsgesellschaft Deka. „Bayer folgt damit unserer Forderung, die Rechtsrisiken zügig zu senken.“ Fondsmanager Markus Manns von Union Investment ist skeptischer: „Bayer hat wahrscheinlich das Beste aus einer verfahrenen Situation herausgeholt, aber dies ist noch nicht der Befreiungsschlag, auf den viele Investoren gehofft haben“, sagte er der „Rheinischen Post“.