Monobobfinale in Cortina: Laura Nolte verfehlt Gold im Monobob knapp

Die US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor hat Laura Nolte im Monobobfinale besiegt. Der deutschen Topfavoritin fehlten vier Hundertstelsekunden.




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Monobobfinale in Cortina: Für die deutsche Bobpilotin Laura Nolte ist es die zweite olympische Medaille, 2022 gewann sie Gold im Zweier.
Für die deutsche Bobpilotin Laura Nolte ist es die zweite olympische Medaille, 2022 gewann sie Gold im Zweier.
© Robert Michael/​dpa

Laura Nolte hat bei den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo im Monobob die Goldmedaille nur knapp verpasst. Die deutsche Weltcup-Dominatorin unterlag nach einem spannenden Wettkampf der US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor um vier Hundertstel und gewann Silber. Dritte wurde die ebenfalls aus den USA stammende Peking-Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries.

Für die 27-jährige Nolte ist es die zweite olympische Medaille ihrer Karriere. Bei den Spielen im Jahr 2022 in Peking hatte sie im Zweier Gold gewonnen und war damit die bis dahin jüngste Bob-Olympiasiegerin. Für die deutschen Schlittensportler insgesamt war es bereits die zwölfte Medaille im neunten Rennen der aktuellen Winterspiele.

Nolte führte bis zum vierten Durchgang

Auch in Cortina galt sie im Frauenschlitten als Topfavoritin. Noch nach den ersten Durchgängen führte Nolte deutlich. Im vierten Durchgang gab sie ihre Führung jedoch ab und vergab damit auch die Chance, als erste Deutsche Olympiasiegerin in der Disziplin Monobob zu werden. Im dritten Lauf gelang Meyers Taylor und Armbruster Humphries jeweils mit Bahnrekord ein starker Angriff, der Vorsprung schrumpfte auf 15 Hundertstelsekunden. Im vierten Lauf nutzte Meyers Taylor dann kleine Fehler Noltes konsequent aus.

Die in Frankfurt am Main lebende Ausnahmepilotin will ihren Fokus nun auf den Zweier richten, der am Freitag und Samstag ausgetragen wird. Gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi ist sie nach fünf Siegen in sieben Weltcuprennen erneut als Topfavoritin im Einsatz.