Olympia 2026: Deutsche Skeletonis holen Silber und Bronze im Mixed-Teamwettbewerb

Die deutschen Skeletonfahrerinnen und -fahrer haben bei der Olympia-Premiere des Teamwettbewerbs Silber und Bronze gewonnen. Die im Einzel jeweils Zweitplatzierten Susanne Kreher und Axel Jungk vom Dresdner SC rasten zum Abschluss des Mixed-Wettbewerbs im Eiskanal von Cortina erneut auf Rang zwei. Jacqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) und Christopher Grotheer (BRC Thüringen) gewannen mit einer Hundertstelsekunde Rückstand auf das zweite deutsche Team Bronze, nachdem sie auch in den Einzelrennen jeweils auf den dritten Platz gefahren waren.

Die im Cortina Sliding Centre als letztes Mixedteam gestarteten Favoriten Tabitha Stoecker und Matt Weston aus Großbritannien sicherten sich den Sieg. Sie fuhren einen Vorsprung auf die deutschen Silber-Piloten von 0,17 Sekunden heraus. „Dass es so knapp war, macht es ein bisschen ärgerlich, weil heute wäre wirklich alles drin gewesen“, sagte Pfeifer nach dem Rennen.

Deutsche Skeletonis mit mehr Medaillen als jemals zuvor

Mit insgesamt sechs Medaillen haben die deutschen Skeletonis ihre größte Medaillenausbeute in der Olympiageschichte seit dem Comeback der Sportart 2002 in Salt Lake City verbucht. Nach den erfolgreichen Einzelrennen hatten die deutschen Skeletonis die Feierlichkeiten im Deutschen Haus extra ausgelassen. 

„Damit war überhaupt nicht zu rechnen“, sagte Thomas Schwab, Vorstand des deutschen Schlittenverbands BSD. „Das war eine großartige Performance unserer Skeletonis, wie sie hier in Cortina die Medaillen gesammelt haben.“ Eine goldene war nach fünf Renntagen nicht dabei, „das wäre schon schön gewesen“, sagte Schwab. „Wir haben schon ein bisschen drauf spekuliert. Aber hey – wir müssen zufrieden sein mit dem, was wir haben. Das ist ja unfassbar.“

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