Nach Coulthard-Aussagen in der AZ: Formel-E-Boss Dodds bietet Verstappen Auto an

 Am gestrigen Freitag hatte der ehemalige Formel-1-Vizeweltmeister David Coulthard im exklusiven AZ-Interview vorgeschlagen, dass Formel-1-Superstar Max Verstappen einen Test in einem Formel-E-Renner absolviert. Coulthard sagte: „Einen privaten Formel-E-Test ohne Kameras würde Max vielleicht machen.“ Hintergrund: Red-Bull-Pilot Verstappen hatte in Bahrain nach seinen ersten Formel-1-Testfahrten zur Saison 2026 beklagt, dass das Fahren in den nun so hybrid wie nie zuvor funktionierenden Formel-1-Boliden ihm keine Freude machen würde. Das sei wie „Formel E auf Steroiden“.

Dodds: „Wir stellen Verstappen ein Auto zur Verfügung“

Damit unterstellte der viermalige Weltmeister mangelnden Fahrspaß durch E-Mobilität. Die AZ konfrontierte daraufhin direkt beim Rennwochenende in Jeddah (Saudi-Arabien) den Formel-E-Chef Jeff Dodds mit den Aussagen von Verstappen. Und Dodds reagiert genau so, wie von Coulthard vorgeschlagen! „Wenn Max unser neues Auto für die neue Saison testen möchte, dann denke ich, wäre er sehr beeindruckt. Ohne Kameras, ohne Medien. Wir stellen ihm ein Auto zur Verfügung. Auf einer Rennstrecke seiner Wahl irgendwo auf der Welt.“

Die neuen Formel-E-Boliden werden erstmals am 21. und 22. April auf der französischen Rennstrecke Paul Ricard getestet. Verstappen könnte dann Zeit haben, der Termin liegt zwischen den Formel-1-Läufen von Saudi-Arabien und Miami. Da käme es dann für ihn auch eventuell zu einem Treffen der 2024er-Weltmeister. Da hatte Verstappen bisher letztmals in der Formel 1 – und Porsche-Star Pascal Wehrlein seinen ersten WM-Titel in der Formel E geholt. 

Führt die Formel E an: Pascal Wehrlein.
Führt die Formel E an: Pascal Wehrlein.
© IMAGO
Führt die Formel E an: Pascal Wehrlein.

von IMAGO

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Wehrlein übernimmt die Führung in der Formel E

Am Freitag ergatterte Wehrlein im vierten Lauf der Formel-E-Saison seinen ersten Sieg und übernahm die Führung in der WM – und das Ganze in seinem 100. Formel-E-Start. „Das war eine tolle Art, mein 100. Rennen zu feiern, ich hatte eine Menge Spaß“, frohlockte Wehrlein.
Am heutigen Samstag möchte er im zweiten Rennen von Jeddah diese WM-Führung verteidigen.

Er hat 16 Punkte Vorsprung auf Nick Cassidy (Citroën). Die Teamwertung führt Porsche ebenfalls an, mit 109 Punkten. Auf Platz zwei liegt hier mit einigem Abstand Mahindra Racing (59 Punkte)