

Heraskewytsch war im Disput um seinen Kopfschutz mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen nicht auf Kompromissvorschläge des IOC eingegangen und daher vom olympischen Wettbewerb ausgeschlossen worden. Diese Entscheidung traf der zuständige Weltverband IBSF. Das IOC entzog dem 27-Jährigen die Akkreditierung für die Winterspiele in Italien.
„Niemand, wirklich niemand, besonders ich nicht, widerspricht der Botschaft. Sie ist kraftvoll. Sie ist eine Botschaft des Gedenkens, eine Botschaft der Erinnerung, und niemand lehnt das ab. Die Herausforderung besteht darin, dass wir eine Lösung speziell für die Wettkampfstätte finden wollten“, sagte Coventry. Sie hatte an der Olympia-Bahn noch versucht, Heraskewytsch in letzter Minute umzustimmen.
Heraskewytsch habe die Chance erhalten, in mehreren Trainingsläufen mit dem Helm zu fahren. Das IOC hatte ihm zudem angeboten, ausnahmsweise einen schwarzen Trauerflor am Arm zu tragen. Zudem hätte der Ukrainer den Helm auch im Bereich für Medienvertreter zeigen und sein Anliegen erklären dürfen. „Nur für die eine Minute des Wettbewerbs hatten wir ihn gebeten, es nicht zu tun“, erklärte Adams. (dpa)
