Angelina Jolie, 50, Schauspielerin, mag ihre OP-Narben. „Meine Narben sind eine Entscheidung, die ich getroffen habe, um alles zu tun, was mir möglich war, um so lange wie möglich bei meinen Kindern zu bleiben“, sagte die sechsfache Mutter im französischen Radiosender „France Inter“. Jolie hatte sich im Jahr 2013 wegen ihres hohen Krebsrisikos vorsorglich Brüste und Eierstöcke entfernen lassen. Ihre Großmutter, ihre Tante und ihre Mutter waren zuvor an Krebs gestorben. „Deshalb liebe ich meine Narben und bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, mich proaktiv für meine Gesundheit einzusetzen.“ Im Dezember hatte die Schauspielerin ihre OP-Narben auf Fotos in einem französischen Magazin gezeigt.

Brantley Hall, 46, Assistenzprofessor am Institut für Zellbiologie und Molekulargenetik der US-Universität Maryland, hat intelligente Unterwäsche entwickelt. Zusammen mit einem internationalen Darmbiologen-Team gelang es Hall, ein kleines Gerät in einer Unterhose zu installieren, welches durch einen Sensor Gasabgänge misst. Laut dem Fachblatt Biosensors and Bioelectronics basierten bisherige Untersuchungen zur Flatulenz lediglich auf Selbstauskünften, in diesem Zusammenhang stelle die Entwicklung der smarten Unterhose einen wissenschaftlichen Neuanfang dar. Erste Tests ergaben 32 durchschnittliche Gasabgänge pro Tag. Ein „Human Flatus Atlas“ solle die Zahl bald auch geografisch noch näher spezifizieren.

Ronald Hicks, 58, neuer Erzbischof von New York, schätzt Bad Bunny. Während seiner Amtseinführung sagte Hicks, er liebe Musik und habe fast immer einen Song im Kopf. Neben Frank Sinatra, Jay-Z und Alicia Keys möge er vor allem den puertoricanischen Reggaeton-Star, der während der Halbzeit-Show des Super Bowl gesagt habe: „Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe.“ Dieser Satz habe ihm besonders gefallen, sagte Hicks der Katholischen Nachrichtenagentur zufolge. Der Kirchenmann stammt ebenso wie Papst Leo XIV. aus dem Mittleren Westen und lebte ebenfalls einige Jahre lang in Lateinamerika. Hicks gilt als scharfer Kritiker der Einwanderungspolitik der US-Trump-Administration.

Zayn Malik, 33, britischer Sänger (One Direction), glaubt rückblickend nicht, dass er in seine Ex-Freundin Gigi Hadid, 30, mit der er eine gemeinsame Tochter hat, richtig verliebt war. „Mein Verständnis von Liebe entwickelt sich ständig weiter“, erklärte Malik, der mit dem US-Model mehrere Jahre zusammen war, im Podcast „Call Her Daddy“. „Damals dachte ich vielleicht, es sei Liebe, aber als ich älter wurde, wurde mir klar, dass es vielleicht doch keine Liebe war“, analysierte er. „Vielleicht war es Lust.“ Der Sänger und das Model hatten seit 2015 eine sogenannte „On-Off-Beziehung“, 2020 kam die gemeinsame Tochter Khai zur Welt.

Steffi Graf, 56, ehemaliger Tennisstar, macht Werbung. Die Kampagne eines deutschen Supermarkt-Discounters werde in 30 Ländern präsentiert werden, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Die siebenmalige Wimbledonsiegerin Graf war 377 Wochen die weltweite Tennis-Nummer Eins und hatte sich nach dem Ende ihrer Karriere im Jahr 1999 weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Mit ihrem Mann, Ex-Tennisprofi Andre Agassi, 55, lebt sie in Las Vegas. Das Paar hat einen Sohn und eine Tochter. 2022 betonte die gebürtige Mannheimerin in einem Interview, ein Leben im Fokus der Öffentlichkeit sei für sie nie erstrebenswert gewesen.

Gil Ofarim, 43, Reality-Star, bereut, im RTL–Dschungelcamp Andeutungen über angebliche Ungereimtheiten im Leipziger Gerichtsverfahren gemacht zu haben. „Ich habe mich geärgert, dass ich überhaupt etwas zu Inhalten aus dem Prozess gesagt habe“, erklärte der Musiker der Deutschen Presse-Agentur. Ofarim war zum sogenannten Dschungelkönig der Sendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ gewählt worden. Während der Show nahm sein Umgang mit den Ereignissen aus dem Jahr 2021 viel Raum ein. Ofarim hatte damals für Schlagzeilen gesorgt, als er sich als Opfer antisemitischer Äußerungen eines Hotelmitarbeiters dargestellt hatte. Später stellten sich seine Vorwürfe als falsch heraus. In der Reality-Show hatte Ofarim nahegelegt, dass mit den Kameraaufnahmen aus dem Hotel womöglich etwas nicht gestimmt habe. Der damals fälschlich beschuldigte Hotelmitarbeiter zeigte sich in einem Interview mit der Zeit fassungslos: „Er inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin, und das ist schwer für mich.“
