Schloss Bellevue: Umzug des Bundespräsidenten verzögert sich

Weil der Ausweichbau nicht rechtzeitig fertig wird, beginnt die Sanierung von Schloss Bellevue später als geplant. Grund dafür ist der ungewöhnlich kalte Berliner Winter.




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Schloss Bellevue: Das Interimsquartier für den Bundespräsidenten und das Bundespräsidialamt befindet sich noch im Bau.
Das Interimsquartier für den Bundespräsidenten und das Bundespräsidialamt befindet sich noch im Bau.
© Bernd von Jutrczenka/​dpa

Die Sanierung von Schloss Bellevue, dem Amtssitz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, verzögert sich. Der Ausweichbau, in dem Steinmeier und die mehr als 200 Mitarbeitenden des Bundespräsidialamts untergebracht werden sollen, wird nicht rechtzeitig fertig. Das berichten der Spiegel und die Nachrichtenagentur dpa. 

Der Ausweichbau hätte bereits Ende vergangenen Jahres übergeben werden sollen, der Umzug war für März geplant. Der Spiegel zitierte eine Sprecherin, nach deren Angaben die Übergabe nun im Frühjahr und ein Umzug in das sechsgeschossige Gebäude in der Nähe vom Kanzleramt und Hauptbahnhof vor der Sommerpause geplant ist. Die Witterungsbedingungen hätten zu den Verzögerungen geführt. 

Das Schloss Bellevue und der moderne Verwaltungsneubau sollen grundlegend erneuert werden. Die Sanierung wird begründet mit zahlreichen baulichen und technischen Mängeln sowie gestiegenen Anforderungen an Brandschutz, Sicherheit, Energieeffizienz und Barrierefreiheit.