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Die Mieten für Industrie- und Logistikimmobilien in Deutschland haben sich im Jahr 2025 insgesamt moderat erhöht. Das geht aus einer aktuellen Marktanalyse der REALOGIS Unternehmensgruppe hervor, die Neubau- und Bestandsflächen in 33 deutschen Industrie- und Logistikregionen untersucht hat. Der Anstieg zeigte sich über viele Märkte hinweg und wurde von einer stabilen Nachfrage getragen.
Besonders in den acht führenden Logistikregionen Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Ruhrgebiet und Stuttgart blieb das Marktgefüge weitgehend unverändert. Dort wurden sowohl einfache als auch hochwertige Flächen nachgefragt. Mindest- und Spitzenmieten entwickelten sich parallel, sodass sich die Abstände zwischen den Qualitätssegmenten kaum verschoben.
Christian Beran, Geschäftsführer der Realogis Immobilien Deutschland GmbH, beschreibt die Entwicklung als stabil: Der Logistikimmobilienmarkt habe sich 2025 robust gezeigt, mit moderaten Mietsteigerungen in vielen Regionen und ohne größere Veränderungen in der Preisstruktur – insbesondere in den Top-8-Märkten.
Bei neu errichteten Logistikimmobilien lag die durchschnittliche Spitzenmiete 2025 bei 7,59 Euro pro Quadratmeter und damit rund zwei Prozent über dem Vorjahreswert. In den acht führenden Märkten fiel der Zuwachs mit 2,4 Prozent etwas höher aus. In 16 der untersuchten Märkte stiegen die Spitzenmieten, zehn Regionen verzeichneten stabile Werte, während sieben Märkte rückläufige Entwicklungen meldeten. Den stärksten Anstieg gab es in Dresden, den deutlichsten Rückgang in Leipzig.
Die höchsten Neubau-Spitzenmieten wurden in München erzielt, gefolgt von Augsburg und Stuttgart. Günstigere Werte zeigten sich unter anderem in Leipzig, Halle sowie in Zwickau, Hof und Magdeburg.
Auch die Mindestmieten für Neubauflächen legten zu. Im Bundesdurchschnitt stiegen sie auf 6,44 Euro pro Quadratmeter. In den Top-8-Märkten lag die Mindestmiete bei 7,36 Euro. Während 15 Märkte Zuwächse verzeichneten, blieben die Werte in 13 Regionen unverändert und gingen in fünf Märkten zurück.
In München blieb die Preisspanne zwischen Mindest- und Spitzenmiete mit vier Euro pro Quadratmeter konstant. Dies deutet auf eine weiterhin gleichmäßige Nachfrage über unterschiedliche Qualitätsstufen hinweg hin.
Auch im Bestand erhöhten sich die Mieten leicht. Die durchschnittliche Spitzenmiete lag 2025 bei 6,58 Euro pro Quadratmeter, was einem Plus von 1,7 Prozent entspricht. In den Top-8-Märkten stieg sie auf 7,95 Euro. Rückgänge wurden lediglich in zwei Märkten festgestellt, während die Mehrheit stabile oder steigende Werte zeigte. Besonders deutlich fiel der Anstieg in Dresden aus.
München blieb auch im Bestandssegment der teuerste Markt. Sowohl Mindest- als auch Spitzenmieten legten hier zweistellig zu, während die Preisspanne unverändert blieb. Bundesweit erhöhte sich die durchschnittliche Mindestmiete im Bestand auf 5,28 Euro pro Quadratmeter, in den Top-8-Märkten auf 6,39 Euro.
Insgesamt zeigt die Analyse für 2025 einen ausgewogenen Logistikimmobilienmarkt mit moderaten Mietsteigerungen und stabilen Marktstrukturen.
