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Palästinenser: 18 Tote bei israelischen Angriffen auf Gaza

Israel hat palästinensischen Angaben zufolge erneut im Gazastreifen angegriffen. Durch Panzer- und Luftangriffe seien am Mittwoch 18 Menschen ums Leben gekommen, darunter vier Kinder, teilten palästinensische Behörden mit. Zudem habe Israel den Grenzübergang Rafah für den Transport von Patienten nach nur zwei Tagen wieder gesperrt. Das israelische Militär erklärte, die Angriffe seien erfolgt, nachdem auf israelische Soldaten geschossen worden sei. Dabei sei ein Reservist schwer verletzt worden. Ziel der Angriffe waren Gaza-Stadt und die im Süden gelegene Stadt Chan Junis.

Ein Sprecher des Roten Halbmonds sagte, Patienten seien zur Vorbereitung auf ihre Behandlung außerhalb des Gazastreifens in ein Krankenhaus in Chan Junis eingeliefert worden. Dort hätten sie dann aber erfahren, dass Israel ihre Verlegung verschoben habe. 

Die israelische Behörde COGAT, die den Zugang zum Gazastreifen kontrolliert, erklärte am Mittwoch in einer Stellungnahme, dass der Grenzübergang Rafah offen bleibe. Man habe jedoch nicht die notwendigen Koordinierungsdetails von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhalten, um die Verlegung zu ermöglichen. Die WHO reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters nach einer Stellungnahme.