Der Facebook-Konzern Meta verfolgt genau, wie Menschen sich im Netz verhalten. Nun muss er Nutzern aus Deutschland Schadenersatz zahlen. Und womöglich vielen mehr.
© Le Cercle Rouge/Getty Images
Heute schon Turnschuhe im Netz bestellt? Eine Dating-Seite besucht? Oder die Wettervorhersage gecheckt? Egal, was Sie nun sagen: Meta kennt die Antwort wahrscheinlich schon. Denn der US-Konzern legt laufend Persönlichkeitsprofile von Internetnutzern an, selbst wenn sie nicht über seine Plattformen Facebook oder Instagram eingeloggt sind. Und zwar mit seiner Software Business Tools, die andere Webseiten ziemlich unbemerkt einbinden. Das lohnt sich für die Firmen, weil sie so Nutzer gezielter umwerben können. Es lohnt sich für Meta, weil das Unternehmen die Daten vermarkten kann. Und nun könnte es sich endlich auch für die Nutzer lohnen, die den Konzern bisher ohne finanzielle Gegenleistung mit ihren Daten gefüttert haben.
