Eine fährt mit Kreuzbandriss, einer kann alle Rekorde knacken, und ein Sportler ist eigentlich zwei. Diese zehn Athleten machen die Winterspiele besonders.
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Ilia Malinin, USA, Eiskunstlaufen
In den USA nennen sie ihn den Vierfach-Gott, was auf Englisch noch etwas cooler klingt: Quad God. Der 21-Jährige zeigte beim vergangenen Grand-Prix-Finale gleich sieben Vierfachsprünge. Das schaffte noch niemand vor ihm, logisch dann die Weltrekordbewertung von 238,24 Punkten. Das Talent fiel nicht vom Himmel. Seine Eltern, auch Eiskunstläufer, nahmen in den 90er- und 2000er-Jahren für Usbekistan an Olympischen Spielen teil. Jetzt trainieren sie ihn. Malinin selbst hält es gar für möglich, bald einen Fünffachsprung zu zeigen. Quint God klingt aber nicht mehr ganz so schön.
