Ströer schafft Zentralredaktion • Medieninsider

Erst sorgt der Medienkonzern mit neuen Homeoffice-Regeln für Unruhe, jetzt kündigt er innerhalb seiner Content Group einen „grundlegenden strukturellen Schritt“ an. Mehrere Redaktionen sollen zu einer verschmelzen. 

Während die Ströer-Belegschaft noch immer darüber grübelt, ob die neuen Anwesenheitspflichten im Büro dazu gedacht sind, Mitarbeiter zur freiwilligen Kündigung zu bewegen, gibt eine neue Entscheidung weitere Rätsel auf. Am vergangenen Freitag, nur wenige Tage nach der Office-Ansage von Ströer-CEO Udo Müller, ging in Teilen der Ströer Content Group eine E-Mail ein. 

Unter dem Dach der Ströer Content Group fasst der Konzern mehrere Gesellschaften zusammen, darunter die Redaktionen von T-Online, Watson und weiteren Portalen. Und dort kommt es nun zu einem „grundlegenden strukturellen Schritt“, der mit einer „seit Längerem angespannten wirtschaftlichen Entwicklung“ begründet wird.