Marietta Slomka, 56, „Heute-Journal“-Moderatorin, spricht im Fernsehen Hochdeutsch, doch beim Brötchenkaufen in Köln verfällt sie mitunter in eine „rheinische Melodie“. „Ich bin natürlich Kölnerin. Dieses Heimatgefühl ist etwas sehr Starkes in mir. Wenn ich über die Rheinbrücken fahre und den Kölner Dom sehe, ist das sofort da“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Stadt war auch beruflich wichtig für sie: Mitte der Neunzigerjahre arbeitete Slomka für die Kölnische Rundschau in der Lokalredaktion.

Riccardo Simonetti, 32, Entertainer, glaubt an die Krawatte. Hemden mit Krawatten und dreiteilige Anzüge seien „wieder total alltagsfähig“, sagte Simonetti bei der Berliner Fashion Week auf die Frage, welche Modetrends man gut ausprobieren könne. „Nicht nur, wenn man sich richtig schick macht, sondern auch einfach mal so im Alltag eine Krawatte tragen.“ Unabhängig vom Geschlecht übrigens – er glaube ohnehin nicht daran, dass Mode Geschlechterrollen erfüllen müsse. „Also jeder Mensch sollte das anziehen, worin er oder sie sich wohlfühlt.“

Elizabeth Scarlett Jagger, 41, britisch-amerikanisches Model, hat ihren Vater Mick Jagger, 82, für sein familiäres Engagement gelobt. „Er ist ein fantastischer Großvater, aber er ist auch noch Vater eines kleinen Kindes“, sagte sie bei einer Modenschau in Berlin. Jagger ist eines der vier gemeinsamen Kinder des Rockmusikers und dessen Ex-Frau Jerry Hall, die ebenfalls in Berlin dabei war. Hall, die als Model und Schauspielerin bekannt wurde, war von 1990 bis 1999 mit dem Frontmann der Rolling Stones verheiratet. 2016 bekam der Musiker im Alter von 73 Jahren mit seiner mehr als 40 Jahre jüngeren Freundin Melanie Hamrick sein achtes Kind.

Kevin Kühnert, 36, Ex-SPD-Generalsekretär, hält seine Versorgungsansprüche als ehemaliger Bundestagsabgeordneter für viel zu hoch. Das Versorgungssystem für Politikerinnen und Politiker sei „vollkommen ungerecht“, sagte Kühnert in der Online-Sendung „Berlin Sandmann“. Er sei knappe vier Jahre im Parlament gewesen und werde „alleine für diese kurze Zeit im Bundestag“ im Rentenalter monatlich 800 oder 900 Euro bekommen. „Das finde ich, ehrlich gesagt, skandalös.“ Angestellte kämen für eine vergleichbare Beschäftigungszeit auf 200 bis 300 Euro. „Das ist auch völlig ausreichend.“

Heino, 87, Schlagersänger, hat eine Privataudienz bei Papst Leo XIV. tränenreich absolviert. „Er hat bei der Segnung geweint“, sagte sein Manager Helmut Werner, der bei der Audienz dabei war. In einem Brief an den Heiligen Vater habe Heino zuvor auf seine mehr als 250 Kirchenkonzerte und auf den Urgroßvater verwiesen, der im Kölner Dom die Orgel gespielt habe. Kurz vor Weihnachten sei die Einladung in den Vatikan ausgesprochen worden. Das Treffen habe vor einer Woche stattgefunden. Papst Leo habe Heino auf Deutsch begrüßt, die Konversation sei auf Englisch erfolgt. „Ich habe übersetzt“, sagte Werner. Das Kirchenoberhaupt habe bei dem etwa 15-minütigen Treffen auf die verbindende Kraft der Musik verwiesen.
