Bananenbrot und Pancakes: Die Südfrüchte lecker zubereiten

Stand: 01.02.2026 05:00 Uhr

Bananen sind als süßer Snack beliebt und eine leckere Basis für Bananenbrot, Pancakes oder Milchshakes. Sie schmecken aber auch in herzhaften Gerichten. Tipps zu Lagerung und Zubereitung sowie Rezepte.

Die tropischen Früchte gehören zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland und sind das ganze Jahr über erhältlich. Beliebt sind sie als gesunder Snack, denn sie liefern schnell Energie, enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe und sättigen gut.

Ein Bananenshake mit Quark, daneben eine angeschnittene Banane.

Milchshakes mit Banane sind lecker, gesund und sättigend.

Auch in der Küche lassen sich Bananen vielseitig einsetzen. Sie schmecken hervorragend in Obstsalaten, Müslis und Quarks und lassen sich gut mit anderen Früchten kombinieren. In Milchshakes und Smoothies sorgen sie für eine cremige Konsistenz und können zusätzlichen Zucker ersetzen.

Bananenbrot und Pancakes backen

Besonders gut eignen sich Bananen zum Backen. Das Püree der Früchte macht Teige saftig und süß. Reife Bananen lassen sich einfach mit einer Gabel zu Mus verarbeiten, das anschließend unter den Teig gemischt wird. So lassen sich beispielsweise sehr einfach Pancakes mit Bananen, Muffins oder Bananenkuchen zubereiten. Ideal sind Bananen zum veganen Backen. Eine pürierte Banane ersetzt ungefähr zwei Eier.

Ein Klassiker ist Bananenbrot. Je nach Geschmack mischt man dem Rührteig neben dem Bananenmus noch gemahlene und gehackte Mandeln, Hasel- oder Walnüsse bei. Auch Schokostückchen oder Kakaobits sind sehr lecker.

Rezepte für Bananenbrot

Ein angeschnittenes Bananenbrot und ein Schälchen Zimt liegen auf einem Tisch.

Das Bananenbrot ist schnell gebacken: Neben den Bananen werden Mandeln, Dinkel- und Hafermehl sowie Eier zu einem Teig vermischt.

Ein aufgeschnittenes veganes Bananenbrot auf einem Holzbrett.

Pflanzendrink, gemahlene Mandeln sowie Zimt und Vanille sorgen für leckeres Aroma. Wer mag, mischt noch Schokostückchen unter.

Buchweizen-Bananenbrot mit Joghurt und Basilikum auf einem Teller serviert

Durch die Zugabe von Joghurt und Pflanzenöl ist der Kuchen schön saftig. Er kann auch als Dessert serviert werden.

Desserts mit Banane zubereiten

Mit den süßen Früchten lassen sich zudem leckere Desserts zubereiten. Bananenmus ist ideal, um daraus in Kombination mit Joghurt, Quark oder Grieß eine leckere Creme herzustellen. Wer mag, verfeinert sie mit Zimt, Kardamom oder Vanille.

Ein echter Nachtisch-Klassiker ist gebratene Banane. Dazu die Bananen halbieren und die Hälften in Butter in einer Pfanne goldbraun anbraten. Am Ende der Bratzeit mit Honig und eventuell etwas Zitronen- oder Limettensaft beträufeln. Mit dem Sud und nach Geschmack einer Kugel Vanille-Eis servieren.

Rezept für Bananen-Desserts

Ofenbanane mit Passionsfrucht und Nüssen auf einem Teller serviert.

Ein fruchtiges Dessert, das gut zur Asiaküche passt. Zur Banane reicht Tarik Rose einen Dip aus Frucht und saurer Sahne.

Bananoffee in einem Glas

Eine Abwandlung des englischen Bananenkuchens mit Keksboden: In dieser Variante werden alle Zutaten geschichtet.

Banana-Split vegan mit Kokoscrumble auf einem Teller serviert.

Zora Klipp serviert den Klassiker in einer feinen Variante – mit karamellisierten Bananen und cremigem Bananenschaum.

Crème brûlée mit Banane im Backteig auf einem Teller serviert

Zora Klipp und Björn Freitag servieren den französischen Klassiker mit frittierter Banane und Haferflocken-Crunch.

Herzhafte Gerichte mit Bananen

Bananen schmecken auch in herzhaften Gerichten. Mit Curry gewürzt passen sie beispielsweise gut zu Garnelen oder gebratenem Geflügel. In vielen Gerichten der karibischen und afrikanischen Küche sind Bananen ein fester Bestandteil, etwa in würzigen Eintöpfen oder Gemüsegerichten. Verwendet werden dabei meist Kochbananen. Sie sind deutlich stärkehaltiger als normale Bananen und schmecken eher neutral als süß. Kochbananen eignen sich sowohl zum Kochen als auch zum Braten und Frittieren.

Für einen deftigen Eintopf die Bananenscheiben mit Zwiebeln, Knoblauch und weiterem Gemüse, beispielsweise Auberginen und Paprika, anbraten. Nach Geschmack mit Kokosmilch oder gestückelten Tomaten ablöschen und nach Belieben mit Currypulver, Chiliflocken und weiteren Gewürzen aromatisieren. Wer mag, gibt noch gebratene Hähnchen- oder Schweinefleischstücke dazu.

Herzhafte Rezepte mit Bananen

Ein Teller mit einem Omelett, serviert mit Avocado, Hähnchen und Papaya.

Eine herzhafte Eierspeise mit exotischer Note. Serviert wird das Omelett mit Avocado und Papaya.

Eine Schale Bananensuppe mit Garnelen.

Wurzelgemüse und Fischfond sind die Basis für diese süßliche Suppe. Statt mit Garnelen schmeckt sie auch mit Muscheln.

Bananen einkaufen und richtig lagern

Der Großteil der Bananen stammt aus Kolumbien, Ecuador und Costa Rica. Dort werden die Früchte unreif geerntet und kommen oft noch relativ grün zu uns in den Handel. In diesem Zustand sind sie recht fest, kaum süß und wenig aromatisch. Sie reifen aber im Sonnenlicht sehr gut nach.

Ein grüner Apfel und Bananen auf einem Holzbrett.

Legt man Bananen neben Äpfel, reifen die Südfrüchte schneller nach.

Bananen nicht im Kühlschrank aufbewahren, dort werden sie schnell braun und verlieren an Aroma. Am besten bei Zimmertemperatur lagern. Bananen reagieren empfindlich auf das Reifungsgas Ethylen, das unter anderem Äpfel freisetzen. Will man unreife, grüne Bananen schneller nachreifen lassen, kann man sie daher neben einige Äpfel legen. Ansonsten besser getrennt von anderem Obst lagern.

Ihre volle Reife haben Bananen erreicht, wenn die Schale goldgelb ist und eventuell erste braune Stellen aufweist. Hat die Frucht viele braune Stellen, ist sie bereits überreif, kann aber noch problemlos verwendet werden. Selbst fast komplett braune Bananen lassen sich noch gut zu Bananenbrot verarbeiten.

Cavendish-Banane: 1830 in England gezüchtet

Ein Schälchen mit Bananenscheiben, dahinter weitere Bananen.

Robust und gut zu transportieren: Diesen Eigenschaften verdankt die Cavendish-Banane ihren Siegeszug um die Welt.

Im Handel sind fast ausschließlich Bananen der Sorte Cavendish erhältlich, da diese robust, ertragreich und transportfähig ist. Cavendish-Bananen stammen von einer einzigen Ursprungspflanze ab, die der britische Adlige William Cavendish um 1830 in seinem Gewächshaus züchtete. Alle Cavendish-Bananen, die weltweit angebaut werden, sind Klone dieser einen Pflanze und somit genetisch identisch.

Neben Cavendish-Bananen finden sich im Handel gelegentlich auch Baby-Bananen. Die kleinen Früchte sind häufig süßer und aromatischer als große Bananen. Feinkost-Geschäfte und Supermärkte bieten außerdem zunehmend Kochbananen an.

Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, greift zu Bananen mit Bio- und Fairtrade-Siegel. Sie sind frei von chemischen Pflanzenschutzmitteln und gewähren die Einhaltung sozialer Mindeststandards auf den Plantagen.

Bananenmuffins liegen zum Auskühlen auf einem Kuchengitter.

Vom Bananenbrot über Muffins bis zum Sandwich: Ideen für Leckeres mit Bananen.

Nahaufnahme von meheren Bananen in einem Supermarkt.

Wie fair und umweltfreundlich ist der Anbau der tropischen Früchte? Und wie gesund sind Bananen?