Bundesligavorschau: Stell dir vor, Hoffenheim siegt, und keiner merkt’s

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Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?

Hoffenheim gegen Union Berlin. Fast unbemerkt von der Fußballnation hat sich die TSG Hoffenheim nach oben geschoben, ist zumindest der Tabelle nach derzeit die drittbeste Mannschaft des Landes. In der Jahrestabelle 2026 ist sie gar Erster. Genau das scheint das Erfolgsgeheimnis: Außer einem südwestdeutschen Milliardär interessiert sich eigentlich niemand für die TSG, die besten Voraussetzungen, um sich still und heimlich in die Champions League zu mogeln. Getragen wird das Team vom ewigen Andrej Kramarić, der seit etwa 1899 bei der TSG spielt, vom hochbegabten Neuzugang Fisnik Asllani und dem Niederländer Wouter Burger, den besten Scorer des Teams. Der wird allerdings nach einer Roten Karte, die er sich unter der Woche im Nachholspiel gegen Werder Bremen geholt hat, gegen Union fehlen. Vielleicht kann er sich aber auch so aufs Feld schmuggeln. Merkt ja eh keiner. 

Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Bremen gegen Gladbach, Platz drei gegen fünf der ewigen Bundesligatabelle. Zwei Teams, die mal sehr aufregenden Fußball gespielt haben. Ein Spiel für Nostalgiker, nur die Gegenwart sieht für beide so trist aus wie Deutschland Ende Januar halt so aussieht. Werder hat in den vier Spielen des neuen Jahres nur einen Punkt geholt. Die Fohlen spielen mal hüh und mal hott, stecken im drögen Mittelfeld der Tabelle, jederzeit in Gefahr, vom Abstiegskampf eingeholt zu werden. Dann lieber was von früher gucken. 

Wer steht im Blickpunkt?

Leon Goretzka. Der Nationalspieler wird den FC Bayern zum Saisonende nach acht Jahren verlassen. Nicht aber schon im Winter, wie im Laufe dieser Woche aufgeregt vermutet wurde. Atlético Madrid wollte ihn haben, doch Goretzka wollte (noch) nicht, obwohl er am Mittwochabend in Eindhoven erstmals in dieser Champions-League-Saison nicht zum Einsatz kam. Wer die ZEIT gelesen hat, hätte es ahnen können. „Ich habe Zeit. Ich werde mir alles anhören und gut abwägen. Ich freue mich auf die Gespräche, die stattfinden werden“, sagt er im Interview mit meinen Kollegen