Handball-EM: Dänemark folgt Deutschland ins Finale der Handball-EM

Im zweiten Halbfinale der Handball-EM konnte sich der Favorit aus Dänemark gegen Island durchsetzen. Bester Werfer der Dänen war erneut der Welthandballer Mathias Gidsel.


Handball-EM: Im Halbfinale konnten sich die Dänen gegen die Mannschaft aus Island durchsetzen. Damit stehen sie am Sonntag im Finale gegen Deutschland.
Im Halbfinale konnten sich die Dänen gegen die Mannschaft aus Island durchsetzen. Damit stehen sie am Sonntag im Finale gegen Deutschland.
© Jonathan Nackstrand/​AFP/​Getty Images

Dänemark – Island 31:28 (14:13)

Die dänischen Handballer haben das Halbfinale der Handballeuropameisterschaft gegen Island mit 31:28 (14:13) gewonnen. Der amtierende Weltmeister und Olympiasieger ist damit der Endspielgegner der deutschen Mannschaft am Sonntag um 18 Uhr.

Deutschland und Dänemark trafen bereits in der Hauptrunde aufeinander. Dabei ging der Sieg deutlich mit 31:26 (13:12) an die Dänen. Zudem haben die deutschen Handballer seit der EM 2016 kein Pflichtspiel gegen Dänemark gewonnen. Mut machen dürfte dem deutschen Team jedoch, dass Dänemark im EM-Turnier bereits eine Niederlage gegen Portugal hinnehmen musste.

Island konnte lange gegenhalten

Auch der Auftritt im Halbfinale war für die Dänen alles andere als perfekt. Die
Isländer hielten die Partie gegen den klaren Favoriten bis in die
Schlussphase offen.

Nach einem schnellen 3:6-Rückstand ging Dänemark beim 9:8 in der 19. Spielminute erstmals in Führung. Erst weit in der zweiten Hälfte schafften es die Dänen, sich erstmals in der Partie eine Drei-Tore-Führung zum 23:20 (47.) herauszuspielen. Bester Werfer der Dänen war der Welthandballer Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin mit sieben Treffern. 

Sollten die Dänen am Sonntag gegen Deutschland gewinnen, wäre es der erste EM-Erfolg seit 2012. „Das ist ein großes Thema für uns. Wir wollen endlich dieses Turnier gewinnen“, sagte Kapitän Magnus Saugstrup vom SC Magdeburg. Die Isländer spielen am Sonntag hingegen gegen Kroatien im Spiel um Platz drei um ihre erste EM-Medaille seit 2010.