Alexander Zverev spielte das Match seines Lebens – und unterlag Carlos Alcaraz dennoch. Warum es mit dem ersehnten Grand-Slam-Titel nun immer schwieriger wird.
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Ist es besser, glatt zu verlieren, weil man ohnehin keine Chance hatte und anschließend nicht über vergebene Chancen hadern muss? Oder das Match seines Lebens hinzulegen und am Ende doch dem anderen zu gratulieren?
Zumindest die Tennisfans haben darauf eine klare Antwort: Letzteres natürlich. Denn was Alexander Zverev und Carlos Alcaraz in diesem 5 Stunden und 27 Minuten dauernden Spiel im Halbfinale der Australian Open auf den Platz brachten, war ein sportliches Drama der Spitzenklasse.
Am Ende aber, ein Alleinstellungsmerkmal des Sports, kann nur einer gewinnen. 6:4, 7:6, 6:7, 6:7 und 7:5 siegte Alcaraz. Was auch bedeutet, dass Alexander Zverev mal wieder ein großes Spiel verloren hat. Und dass es auch dieses Mal nichts wird mit dem ersten Grand-Slam-Sieg.
